Links zur alten Walcker-Seite

Ich möchte hier interessante Links auf unsere alte Walcker-Seite zeigen, bevor wir diese Seiten löschen werden.

Aquincum: Im Jahre 1931 wurde eine Orgel aus dem Konsulatsjahr des Modestus und Probus (228n.Chr.) in Aquincum in der Nähe Budapests gefunden. Eine Steininschrift belegte Aquincum mit dem Attribut "Colonia splendidissima". Es ist deshalb nicht verwunderlich, wenn auch das kulturelle Leben dort damals auf einem hohen Niveau stattfand.

Lust auf Berlin: Dort, wo der Protestantismus unter Denkmalschutz steht - und dort, wo man beim Betreten des Wahrzeichens jenes Protestantismus, dem Berliner Dom, um Eintrittsgeld gebeten wird - dort eben, in dem nun touristisch aufepäppelten Berlin, in den ersten Frühlingstagen Lust zu bekommen, fällt nicht schwer. Und es fallen einem all die Widersprüche der Stadt so kontrastreich in die Augen, über die die Berliner eben so geistreich zu diskutieren bereit sind, in der U-Bahn, am Tresen, beim Abendessen, wie sie bereit sind, sie des Lebens und der Lust willen zu ignorieren. Eine lebenslustige Stadt also, ganz anders als Wien, wo der Tod die erste Geige spielt. Damit reiht sich Berlin eher in die romanisch geprägte Welt ein, wie Italien oder Frankreich, wo man Jugend, Schönheit und Eleganz anbetet. Weisheit und Altersmilde, wenn sie denn kommen, sind sie späte Gäste.

Irgendwo in Afrika: Auf der Suche nach der Schwarzen Gambe,auf der Suche nach dem schwarz- maskierten Gotte. Auf der Suche nach einem Seil, nach einem Punkt auf dem wir uns treffen können: Afrika und ein deutscher Orgelbauer in einem verwegenen Ringen um Kultur, um Tiefe, um Breite.
"Orgelbau kann heute spannender sein, als so manches gewagte Abendteuer vergangener Epochen" - dies war ein Leitsatz meines letzten Editorials, und es bewahrheitet sich immer wieder und immer mehr, dass unser heutiges Leben dann an Farbe und Abenteuer gewinnt, je mehr wir auf Zivilisation und Technik verzichten. Die Frage ist nur, ob wir es auch verkraften. Ein Nigerianer ist Chef der Dokumenta 11 in Kassel und ein kultur-hungriges Nigeria begrüßte den völlig irritierten Schreiber der nachfolgenden Zeilen eines Tagebucheintrages :

Opus 2073, die Walcker-Orgel in der Stockholmer Blauen Halle : Die Orgel der "Blauen Halle" zu Stockholm wurde am 10.Juni 1925 vollendet. Oscar Walcker hat in seinen "Erinnerungen" davon einen aufschlussreichen Bericht gegeben, den wir nachfolgend ungekürzt wiedergeben.
Die Orgel wurde leider in den 70erJahren zum erheblichen Teil auf Schleifladen umgestellt. Der wunderschöne Spieltisch verschwand 1969. Die komplette Windversorgung wurde 1972 geändert. Originale Taschenladen sind aber wahrscheinlich in den Pedalladen und im Fernwerk erhalten. Außer dem Singend Kornett und Singend Regal scheinen alle Pfeifen von Walcker erhalten geblieben zu sein. Das Instrument wird im nächsten Jahr von Harrison&Harrison renoviert. Wir werden gelegentlich die Mensuren dieser Orgel bearbeiten und hier veröffentlichen, damit man sehen kann, wie solche "Giganten", das betrifft auch die Walcker-Orgel in Barcelona, von Oscar Walcker mensuriert wurden.

Theodor Brandmüller - Die Orgel erzieht die Seele - :In unserer Serie „Sommerfrische": Komponist Theo Brandmüller über die Orgel, über Zeit und saarländisches „Savoir-vivre
Die Hundstage, die heiße Zeit, zuhause verbracht - da entwickelt jeder so seine eigene Vorstellung von „Sommerfrische". Zumal der Sommer, selbst wenn wir beschäftigt sind, uns ein wenig Atemholen zu gönnen scheint. Wo und wie verbringen Künstler ihre sommerlichen Mußestunden? In unserer Serie begleiten wir sie zu ihren bevorzugten Orten.

Bulgarian summer : eine Orgelgeschichte in zwei Bildern und in zwölf Orgelregister-Tabulaturen - Sommer 2003 Gerhard Walcker-Mayer
Bordun 16’ im Hauptwerk Kiefernholz, sehr weich und dunkel, schwarzmeerschäumend,
und Bulgarien

Eine Orgel für Carmen Sylvia: Carmen Sylvia, ebenfalls aus dem Württembergischen, hat sich im Jahre 1911 etwa eine Stunde mit dem Orgelbauer Oscar Walcker unterhalten und dabei die tragbare Tischorgel mit den 4 Registern, Principal 8', Bourdon 8', Aeoline 8', Flöte 4' in Auftrag gegeben. Das Instrument mit pneumatischer Kegellade, Walcker Opus 1288, ist dank eines glücklichen Umstandes bei einem Kantor in Koblenz gelandet. Wir haben uns ausgetauscht, er erhielt die Zeichnungen der Orgel, mir übersandte er das Bild der Königin.

Reise zum Mittelpunkt der Welt - Ecuador : Quito – Magma aus Indios und Spaniern
und ein MUSICA SACRA Festival International, das für Walcker-Orgeln von 1927 und 1962 von Bedeutung werden könnte. Am Montag den 2.Februar um 10 Uhr verlasse ich Saarbrücken, um rund 28 Stunden später am „Ende der Welt“ oder besser gesagt in „Mitad del Mundo* = in der Mitte der Welt“ in Quito/Ecuador zu landen.

will be continued soon....