Walcker-Orgelbau seit 1780

welcome Walcker-Organ-Fans worldwide

Herzlich willkommen auf www.walcker.com
Wir freuen uns Sie auf unseren Internetseiten begrüßen zu dürfen. Auf unseren Opusseiten haben wir rund 1000 Walcker-Orgeln aufgeführt. Sollten sie Ihre Walcker-Orgel dort nicht finden, geben Sie uns Informationen, damit wir das ändern.
Wir möchten gerne die Geschichten um weitere Orgeln verdichten und freuen uns über jedes Bild und über jede Nachricht, welche die Historie der Firma Walcker weiter erhellt.
Unter gewalcker@t-online.de bin ich stets für Sie erreichbar.
Gerhard Walcker-Mayer

for english readers:

We had very much fun this morning to show the community the history and function of this wonderful organ. Here we have further information, please follow this link: Kingussie Organ - Organ history & presentation on 4th Dec.2016 . You also can download the presentation as a PDF-file. [853 KB]

Neues aus Walcker-Welten

Kingussie Swell

nahezu die ganze Bandbreite dieser spätromantischen Orgel von hinten: Diapason 8, gedeckt Diapason 8, Echo Gamba 8, Vox Angelica 8, Gemshorn 4, Piccolo 2, Cornopean 8 und still missing: Oboe 8

KINGUSSIE Bob Dylan, ungeliebter Literaturnobelpreisträger, hat nicht einmal 5 Meilen von hier, in Feshiebridge ein großzügiges Haus gekauft. Da sind wir doch vor wenigen Tagen an steinigem Ufer des kleinen Feshieflüsschens spazieren gegangen. Und es würde uns nicht wundern, den Musiker mit seinem Bruder, der öfters hier seine Runden dreht, mit der Gitarre in der Hand spazieren gehen zu sehen. Währendessen kommt unsere Arbeit an der Evans&Barr langsam aber sicher zu einem Ende. Hier haben uns die beiden Zungenregister im Swell mit ihren englischen Spitzkehlen überrascht. Die ebenfalls spitz zulaufenden Zungenblätter haben einen gravierenden Nachteil: das Zuschneiden, sollte man ein Zungenblatt mal auswechseln müssen, artet zu einer Tortur aus. Denn der spitz auslaufende Zungenteil verbiegt sich dramatisch.

Neuer Blog: In Zeiten der Pappel, wenn Regen erwartet wird
Der Staub, die Hitze, der Dunst, Trockenheit. Mit einer müden Zunge das Geplapper der Unnötigen anhören müssen und auf Regen warten. Die Pappeln strecken die fingrigen Äste........

Monumente der Orgelsymphonik
Viel Beifall für Jan Dolezel.
WALDKIRCH. Der an der Musikhochschule Würzburg unterrichtende junge tschechische Organist Jan Dolezel mutete bei seinem Konzert an der nicht genug zu rühmenden Walcker-Orgel in der Stiftskirche St. Margarethen dem leider nicht gerade zahlreich erschienenen Publikum einiges zu. Sein Programm in Waldkirch umfasste nämlich vor allem zwei in mancher Hinsicht verwandte Monumentalwerke der Orgelsymphonik, nämlich zum einen Max Regers Choralphantasie über "Freu’ dich sehr, o meine Seele" sowie die Konzertfantasie des hierzulande kaum bekannten tschechischen Komponisten Josef Klicka (1855 bis 1937) über den St. Wenzel- Choral. WEITER HIER

Opus 456 Unterschneidheim II/20 Bj 1885 mKegel

Eine denkmalgeschützte Kostbarkeit. In der Pfarrkiche Unterschneidheim steht eine 130 Jahre alte Walcker-Orgel
Organistin Helga Schuwerk und Orgel-Erklärer Carl Wagenblast (dahinter sitzend) gewährten spannende Einblicke in die Geschichte der Unterschneidheimer Walcker-Orgel.
Link zum Zeitungsartikel

Opus 942 Neudietendorf, Brüderg Bj 1901 III/28

Die Orgel wurde 1973 in Disposition und Stimmung umgestaltet. Die pneumatischen Kegelladen wurden dabei erhalten.  
I. Manual C-g'''
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Hohlflöte 8'
Oktave 4'
Rohrflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Mixtur 4 fach
Trompete 8'
II. Manual
Koppelflöte 8'
Gemshorn 4'
Schwiegel 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3'
Clarinette 8'
III. Manual SW
Quintatön 8'
Gedackt 8'
Prinzipal 4'
Traversflöte 4'
Piccolo 2'
Sifflöte 1'
Scharf 3 fach
Oboe 8'
Pedal C-f'
Subbaß 16'
Violon 16'
Quintatön 8'
Oktavbaß 8'
Choralbaß 4'
Koppeln:
II-I III-II I-P
II-P
III-P

aus Kingussie

Vox angelika & Echogamba

schwebend sollt ihr singen...

In Kingussie bereitet die Gemeinde sowohl Konzerte als auch Besuche aus der hiesigen Hochschule vor. Dabei werden die örtlichen Gemeindemitglieder mit Fragen konfrontiert, die sie niemals zuvor berührt haben. Eine 18registrige Orgel mit 11 Achtfüssern und zwei Sechzehnfüsser kann nicht leicht mit den heutigen Vorstellungen und Idealen abgeglichen werden. Dazu kommen die technischen Spezialitäten einer pneumatischen Schleifladenorgel, die selbst im Lande der Musik, in Deutschland, kaum ins Bewusstsein der meisten Kirchenmusiker je getreten sind.
Solche Instrumente haben ihrer außergewöhnlichen Gestalt wegen bei uns kaum Liebhaber finden können, während man hier in Schottland eben sehr lange an diesen althergekommen Dinge festhalten konnte. Da lernt Deutschland nichts mehr dazu, bestes Beispiel "Reinoldi", während in Schottland schon allein Sparsamkeit und Naturverwachsenheit ganze andere Zügel anlegen. Hier lernt man eben noch Werte kennen, über die man im deutschsprachigen Raum nur lange und bedeutungslos quatschen lernt. Das "Wachsenlassen" aber ist eine Kunst, die Europa einmal bedeutend gemacht hat, während nun die Spruchbeutel und Rattenfänger ihren "demokratischen" Zulauf erhalten. Postfaktisch gesagt, die "Wahrheit", was immer das sein mag, wird gar nicht mehr avisiert, sondern der größte, momentane Effekt ist das Ziel. Langlebigkeit in Zeiten von 2% Wirtschaftswachstum ist etwas für Träumer und Künstler.

E-Positiv in concert in Worsel/Kiew

E-Positiv in Worsel Op 5003

Ins geistliche Seminar der kleinen Stadt Worsel bei Kiew, Ukraine, wurde von einem polnischen Orgelbauer ein Walcker-Positiv Typ E eingebaut, das dort zur größten Genugtuung seine Dienste tut. Ja, sogar schöne Konzerte werden dort abgehalten, und man fragt sich nur: "was ist in die deutsche Seelsorge gefahren, dass solche Instrumente ausgelagert werden?" Bald meldete sich der polnische Orgelbauer Krystof Deszczak, der sich als Restaurator dieser Orgel vorstellte. Er wußte, dass das Instrument aus der stillgelegten Katholischen Kirche in Bremen-Blumental stammte und unter Opus 5003 gebaut wurde. Hier drei Links zu Konzertteilen, welche eindrucksvoll die Klangschönheit dieser Kleinorgel demonstrieren:
https://www.youtube.com/watch?v=5qefHb_b9u8
https://www.youtube.com/watch?v=IoVd6-CnEy0
https://www.youtube.com/watch?v=s8hB3_1jYmw

Opus 840 Stende - Lativa

Dieses wunderschön klingende Orgelwerk in Lettland beweist mir wieder einmal, wie fein diese Klänge in der Spätromantik gehandhabt wurden. Ganz anders als dieses heute zusammengeschraubte, nach Schreibtischtäter-Vorgabe durchintonierte Klangmaterial. Kaum ein altes Orgelwerk erklingt so, wie es einmal war. Nur dort, wo wirklich das Allernötigste gerade noch gemacht wurde, da erklingen Orgeln, die bei mir ein tiefes Heimweh auslösen. Man höre sich die nachfolgenden einzelnen files einmal an und vergleiche es mit diesem Mist, der auf unseren Äckern steht und als Offenbarung gefeiert wird. Wohlbemerkt es handelt sich hier um eine 8register Orgel
Klänge aus Opus 840 Stende-Lettland
Bourdon 8 [672 KB]
Flauta 4 [784 KB]
Viola di Gamba 8 [1.658 KB]
Octav 4 [931 KB]
Principal 8 [546 KB]
Salicional 8 [1.210 KB]
Subbaß 16 [658 KB]
Tutti [1.392 KB]
Franck Choral [937 KB]

Der König ist tot - es lebe der König

DER BRIEF in SACHEN REINOLDI
Lieber Herr Walcker-Mayer,
haben Sie vielen Dank für ihre Antwort. Die traurige Geschichte in Dortmund trifft mich um so mehr, wenn ich höre, dass auch Sie sehr aktiv daran gearbeitet haben, die Orgel zu erhalten. Sie haben wirklich recht: wo bleibt der Denkmalschutz und wie soll man noch an ihn noch glauben!
Wenn auch die Orgel in Dortmund nicht aus dem 19. Jh. stammt wie Riga, Dom und Wiesbaden, Luther- und Ringkirche, bei denen man sich mit Erfolg bemüht hat, den Klang der großen romantischen Orgeltradition wie Cavaille-Coll, Sauer und eben Walcker zu erhalten WEITER

...jetzt lacht sie wieder !

Opus séquentiellement

Walcker-Positiv E - die Volkswagen Serie

Immer wieder erreichen uns Berichte von begeisterten Besitzern der Walcker-Positive. Es wird weniger auf die technisch einfache Konstruktion dieser Orgeln Bedeutung gelegt, sondern man kann es nach den heftigen Auseinandersetzungen in den 70-80er Jahren kaum glauben, der klangliche Gehalt dieser Orgeln wird besonders herausgehoben. Hier wieder ein Beispiel einer Mitteilung, die mich in Costa Rica vor ein paar Tagen erreicht hat:
Hallo Herr Walcker,
seit 3 Jahren besitze ich ein Walcker-Positiv E (9 Register), ehemals vermutlich 1960 für eine Kirchenmusikerin (Frau Rösch) in Buchen gebaut. Das Instrument habe ich in Einzelteile zerlegt vorgefunden, es war aber vollständig. Nach dem Wiederaufbau funktionierte es einwandfrei. Ich habe die unter anderem die Ventilanhängung und den Windeinlass in die Windlade verbessert, aber die Konstruktion und Intonation in Grundzügen nicht verändert. Sogar die Pulpeten und die Doppelschleifendichtungen sind noch alt. Es gibt keinerlei Windabfall, von der Wirkung der Mixtur in einer Hausorgel bin ich geradezu begeistert (Äolinenmensur, überhaupt nicht schrill, Repetition bei c3 in 8´, 4´, 2 2/3´. Wenn es Sie interessiert, wie ich mit geringem Aufwand einen Prinzipal 8´ und eine Viola 8´ bei perfektem Stimmzugang ergänzt habe, ohne das Gehäuse zu vergrößern, können Sie gerne mal vorbeikommen... . MK
weitere Berichte:
Ja! zum E-Positiv
Walcker-Serienpositive

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Kingussie05 Klänge von gesägten Kernstichen

Klänge von gesägten Kernstichen. Noch sind wir dabei, die ersten Prinzipale, hier im Lande der “Exitisten” Diapason genannt (allerdings ist das auch schon wieder zu stark verallgemeinert, weil der “Open Diapason” unserem Principal und der “Stopped Diapason” europäischen Gedackten entspricht, wohlbemerkt immer als Achtfußregister gedacht) langsam gedanklich ins eigene Klangbild einzusortieren. Bei dem oben gezeigten […]

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Cor anglais in der Schyven-Orgel zu San José

Das Cor anglais 8′ im II.Manual (Positif) der dreimanualigen, mechanischen Schyvenorgel war mindestens seit 50 Jahren unspielbar. Und es ist auch jetzt nicht unbedingt ein ausgeglichenes Musterbeispiel für durchschlagende Zungen. Aber wir konnten in Anbetracht sehr begrenzter Zeit wenigstens die unteren drei Oktaven zu sprechen bringen. Leider fehlen im Diskant einige Pfeifen, so dass hier […]

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Eberhard Friedrich Walckers Stellungnahme gegen Pneumatik & pro Barker

Von dieser Stellungnahme aus dem Jahre 1868 haben wir hier ein Abschrift, aus der man die Schlussfolgerung des Meisters nachvollziehen kann. Es spricht sich ausdrücklich für den Barkerhebel aus und gegen die von dem Briefpartner bevorzugten und angebotenen pneumatischen Registertraktur. Außerdem erfahren durch die Feder Eberhard Friedrich Walckers, dass er selbst bereits schlechte Erfahrungen mit […]

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Joseph Goebel “Theorie und Praxis des Orgelpfeifenklangs

Dieses Büchlein mit rund 85 Seiten und einigen Skizzen hat mich seit seinem Erscheinen im Jahr 1967 immer wieder begleitet. Es trägt sehr gut zum Verständnis von Orgeldisposition (Teiltöne) und dem Klanggeschehen bei Labial- und Zungenpfeifen bei. Da ich auf meinen Reisen nun so gut wie alles, was irgendwie von Belang werden könnte, digitalisiere und […]