Walcker-Orgelbau seit 1780

welcome Walcker-Organ-Fans worldwide

Herzlich willkommen auf www.walcker.com
Wir freuen uns Sie auf unseren Internetseiten begrüßen zu dürfen. Auf unseren Opusseiten haben wir rund 1000 Walcker-Orgeln aufgeführt. Sollten sie Ihre Walcker-Orgel dort nicht finden, geben Sie uns Informationen, damit wir das ändern.
Wir möchten gerne die Geschichten um weitere Orgeln verdichten und freuen uns über jedes Bild und über jede Nachricht, welche die Historie der Firma Walcker weiter erhellt.
Unter gewalcker@t-online.de bin ich stets für Sie erreichbar.
Gerhard Walcker-Mayer

aus Kingussie

Pfeifen der Evans & Barr Orgel

eine ganz hervorragende Qualität beim Pfeifenwerk Hier die Pfeifen der Echo Gamba 8' in Blei, Tuchseite nach außen.

An dieser schönen Orgel werden wir, wie im Zeitungsbeitrag oben rechts vermeldet, nun rund 10 Wochen arbeiten. Ein Mitarbeiter von Harrison& Harrison hat uns bereits besucht. Sehr aufmerksam werden wir begleitet von den rund 25 Damen und Herren aus der Kirchengemeinde, die sich mit der Orgel näher befasst haben. Am Mittwoch wird eine Schulklasse erwartet. Ich denke wir werden mustergültige Blogs zu den hier aufgefundenen Techniken und Klängen auf unseren Blogs zeigen. Welche Erlösung hier in Schottland gegen die engmaschige, kleinkarierte Welt des kontinentalen Europas.
In Sachen Orgelmusik und Metaphysik und der Hype um Cameron Carpenters neueste CD, die als OrgelCD die Runde macht, aber mit Orgel nicht das Mindeste zu tun hat, habe ich einen neuen Blog verfasst "Der große Pan schweigt".

Beginn Arbeiten Evans&Barr-Organ in Kingussie

Die Arbeiten an der Evans & Barr-Orgel, Belfast, im schottischen Kingussie haben heute begonnen. Es handelt sich bei diesem Instrument um eine pneumatische Schleifladenorgel aus 1924, die lediglich bei einem Register verändert wurde. Ein hochinteressantes Instrument, das in dieser technischen Spezifizierung auch in England nicht oft anzutreffen ist. Über 20 interessierte Gemeindemitglieder haben sich schon für Besuche angekündigt. Wir stehen seit über 8 Jahren mit der Gemeinde in Verbindung.
In diesem luxuriösen Haus werden wir uns die nächsten 3 Monate Feierabends aufhalten. An jedem Bett befindet sich noch eine Klingel für die Bediensteten, was in der Küche mit Zimmernummer und Läuten registriert wird. Aussicht, Luft, Atmosphäre sind einfach umwerfend - und mit den Schotten kommt man sowieso bestens aus. Selbstverständlich werden wir unsere Gemeinde, die inzwischen auf 8 Kunden in Schottland angewachsen sind alle während dieser schönen Zeit besuchen.

zurück aus Kairo

und bereits wieder am Kofferpacken für Schottland.
Nun, was haben wir in Kairo unter der Glocke von 34-38 Grad Celsius, die auch nachts nur wenig von ihrer Hitzewirkung verlor, alles erlebt. Zunächst die Walcker-Orgel Opus 1668, die immer noch ihre fein durchwobenen Klänge auf mich wirken lassen konnte. Dazu ein auf Notenpapier an mich gerichtetes Schreiben von Klaus Schulten nach einem Konzert im März 2016. Am ersten Tag abends Einladung von einem Ehepaar, das sich als ägyptologisches Forscherteam offenbarte und meine vielfältigen Fragen, die ich aus dem Ägyptischen Museum aufbereitet hatte, in schönen Gesprächen beantworten konnte. Am nächsten Abend mit dem Nahostkorrespondenten der Südwestpresse, des Tagesspiegel und der Stuttgarter Zeitung, samt Ehefrau im "Left Bank" direkt am Ufer des Nils an der Nordspitze der Insel Zamalek, feinstes Italienisches Food konsumierend, über Weltpolitik, und besonders die Religionen hier in Ägypten und ihren Befreiern diskutierend, konnte ein schöner Abend gestaltet werden.
Ja dann, ein Höhepunkt mit dem Pfarrer der" Deutschen Evangelischen Gemeinde in Kairo und ganz Ägyptens" an der Orgel, deren Funktionen und klangliche Sonderheiten vorführend, wurde im Sequoia beschlossen. Ich glaube es ist das beste Restaurant in Sachen "Arabische Spezialitäten" in Kairo. Auch am Nil platziert, wie eine kleine Insel selbst, immer voll besetzt und gefragt unter den 2-3% Reichen der Stadt. Um uns herum rauchende Frauen ohne Burka, Verliebte und lachende Freundespaare, und ich denke, dass selbst dieses herrliche Speisen nur reine Nebensache ist, während die herrliche Atmosphäre der hier zur Ruhe gekommenen Stadt ein wunderschönes Erlebnis darstellt, das man als das "wahre Kairo" gerne in Erinnerung behalten wird. Es war mein letzter Abend, am Opferfest, dem Idu I-Adha, dem höchsten islamischen Fest, das zwei Tage lang gefeiert wird, zu Ehren Abrahams, der die Gottesprobe bestanden hatte (siehe hierzu auch meinen Blog "Kierkegaards Resignation").
Nun also, mit 20 Grad kühler gehaltener Stirn, dem Bruchstein in den Highlands die nötige Kontur geben, das und später eine handvoll Schnee an einem späten Novemberabend, sollte reichen, das Jahr 2016 als gelungen zu markieren.

Historische Orgel aus England steht zum Verkauf

I.Manual C-g''' 56 Tasten
1. Open Diapason 8
2. Dulciana 8 (C-H von 3)
3. Stopped Diapason Bass 8
4. Clarionet Flute (C-H von 3)
5. Principal 4
6. Flute 4 (ab c)
7. Fifteenth 2'
8. Sesquialtera IIIfach
9. Trumpet 8 (vorher Oboe)

II.Manual
10. Double Diapason 8 (von 12)
11. Open Diapason 8
12. Stopped Diapason 8
13. Salicional 8
14. Principal 4
15. Fifteenth 2
16. Larigot 1 1/3
17. Cymbal IIfach

Pedal C-e' = 29 Tasten
18. Bourdon 16'

Höhe ca 2820mm, Breite 2750mm, Tiefe 2550mm
Diese Orgel gebaut von von Gray und Davidson etwa 1845 steht seit 5.Sept.2016 zum Verkauf. Das Instrument wurde 1968 von Kingsgate Davison& Co repariert und umgebaut. Es wurden verschiedene Register geändert (Trumpet statt Oboe, Cymbel u.a.) Wir fahren am 15.Sept. nach England und können bei Kundeninteresse dort vorbeifahren. Kontaktieren Sie uns. gewalcker@t-online.de
 

Neues aus Walcker-Welten

Tschau Weib!

nun muß ich wieder gehn, nach Kairo, nach Schottenland.... wieder an Weihenacht werden wir uns sehn...

JA, WIE AUF NEBENSTEHENDEM COMIC, geht's bei uns nun zu. Die Reisen rufen, am Samstag eine japanische Delegation, am Montag nach Solingen, am Mittwoch nach Kairo und unmittelbar darauf geht es wieder in das vom Engellandschen Brexit befreite Schottland.

UNSERE RÜCKREISE AUS ROM über das Finstere Tal im italienischen Südtirol wird bald ihre Fortsetzung finden durch Weiterfahrt zu den schottischen Highlands, wo wir nur durch Unterbrechung weiterer Reisen nach St. Petersburg, Russland und zum Winterhalter im Schwarzwald abgebremst werden. Aber die Fahrt geht dann wie gewohnt weiter.

Opus 1761 Essen, Synagoge, III/54, Bj1913 ist eine Orgel die eng mit dem Schicksal Deutschlands verknüpft ist. Als sich schlag-und rauflustiges Nazipack daran machte, das Gotteshaus jüdischer Bürger der Stadt Essen am 10.11.1938 anzuzünden, hat man die Walcker-Orgel bereits in Diebesmanier ausgebaut. Bis heute ist unklar wo die Orgel geblieben ist. "Deutsche Christen" werden kaum als erste die Finger gestreckt haben, als die Suche danach begann. Jedenfalls gibt es in Essen wieder ein Jüdisches Kulturzentrum, wo nun Orgelwerke des Rabbinersohns Hans Samuel (von dem eine Abbildung an der Orgel in unserer Seite gezeigt wird) wieder vorgeführt werden sollen.

Deutsche in Venezuela [12 KB] brauchen Hilfe

ÜBER DIE UNERTRÄGLICHE LEICHTIGKEIT DES SEINS: ...wieder in Roma, Conservatorio Santa Cecilia tätig. Auffällig in der Stadt, neben einer sengenden Hitze, die auch nachts kaum nachlässt, ist, dass die unbestimmten Sanfttouristen extrem zugenommen haben. Die pleitegegangene, untergehende Stadt löst sich auf in Selbstverpixelung, an Coca-Cola-Werbung an Spanischer Treppe und Gucci im Colloseum wird gearbeitet, ein herrlicher Kontrast zu den Müllcontainer allerorten. Dann, wie soll man bei 32 Grad in der Orgel stimmen? Meine Vermutung, dass beim ersten Orgelschlag der Climator die Schwüle wie zuletzt auf 23Grad herunterzerrt und das ganze Zungenwerk der Tamburini in jämmerlicher Vibration wie unfeiner Geruch durch den Saal sich schleicht. Probleme beim Stimmen von 11fachen Ripieni, deren Pfeifen man mit dem Rastermikroskop suchen muss, die dazu noch mit Superkoppeln garniert, an die Schmerzgrenze von Schlafes Bruders Höllenschau gehen. Manchmal taucht das Gefühl auf, diese Orgel sei als ein Kreuz für nicht zurechtsgestutzte Orgelbauer extra vom Herrn dem Tamburini anbefohlen worden. "Mach alles eng und niederwinddruckisch", so der Herr in seinem Schlusssatz an den Spielmann.

Liebes Walcker "PR-Team", Ihre offene und zeitgemäße Art der Kommunikation mit den vielen Berichten über Ihre Projekte und Technologien ist einfach umwerfend. Hier wird historischer und aktueller Orgelbau greifbar. Vielen Dank und viele Grüße! WT

(...) Das Hässliche an vielen Orgeln ist nicht etwa "Spanplatte" oder Erscheinungen der 60er Jahre. Nein es sind die Menschen, die dort in einer wohlpräparierten Routine ihre Wandlungsunfähigkeit, ihre hilflose Borniertheit auf die Spitze treiben. Die "lauten" Organisten, wie Sie das in einem Beitrag bezeichnet haben, können nicht anders als "laut" zu sein. Und es ist richtig: "würde man jemals einem Kind Kreativität unterstellen, das ein Gedicht auswendig rezitiert?" . Diese Kirchenmusik, die ich kenne, ist so tot, wie sie es noch nie war, und das ist der Grund für die Abneigung vieler Kirchgänger vor der Orgel.(...) BR


...jetzt lacht sie wieder !

Opus séquentiellement

Walcker-Positiv E - die Volkswagen Serie

Immer wieder erreichen uns Berichte von begeisterten Besitzern der Walcker-Positive. Es wird weniger auf die technisch einfache Konstruktion dieser Orgeln Bedeutung gelegt, sondern man kann es nach den heftigen Auseinandersetzungen in den 70-80er Jahren kaum glauben, der klangliche Gehalt dieser Orgeln wird besonders herausgehoben. Hier wieder ein Beispiel einer Mitteilung, die mich in Costa Rica vor ein paar Tagen erreicht hat:
Hallo Herr Walcker,
seit 3 Jahren besitze ich ein Walcker-Positiv E (9 Register), ehemals vermutlich 1960 für eine Kirchenmusikerin (Frau Rösch) in Buchen gebaut. Das Instrument habe ich in Einzelteile zerlegt vorgefunden, es war aber vollständig. Nach dem Wiederaufbau funktionierte es einwandfrei. Ich habe die unter anderem die Ventilanhängung und den Windeinlass in die Windlade verbessert, aber die Konstruktion und Intonation in Grundzügen nicht verändert. Sogar die Pulpeten und die Doppelschleifendichtungen sind noch alt. Es gibt keinerlei Windabfall, von der Wirkung der Mixtur in einer Hausorgel bin ich geradezu begeistert (Äolinenmensur, überhaupt nicht schrill, Repetition bei c3 in 8´, 4´, 2 2/3´. Wenn es Sie interessiert, wie ich mit geringem Aufwand einen Prinzipal 8´ und eine Viola 8´ bei perfektem Stimmzugang ergänzt habe, ohne das Gehäuse zu vergrößern, können Sie gerne mal vorbeikommen... . MK
weitere Berichte:
Ja! zum E-Positiv
Walcker-Serienpositive

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Oboe 8′ im Walcker-Positiv E

Im vorigen Blogbeitrag habe ich die Arbeiten in der Werkstatt etwas aufgezeichnet. Jetzt zeige ich den Einbau der Oboe 8′ in das Positiv in Wuppertal, Lichtenplatzer Kapelle. Auf den Platz der vormaligen Mixtur 3fach steht nun diese wunderschöne Oboe, die sich übrigens ganz fantastisch mit dem übrigen Ensemble verbindet. Hier zunächst ein Foto von der […]

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Cor anglais in der Schyven-Orgel zu San José

Das Cor anglais 8′ im II.Manual (Positif) der dreimanualigen, mechanischen Schyvenorgel war mindestens seit 50 Jahren unspielbar. Und es ist auch jetzt nicht unbedingt ein ausgeglichenes Musterbeispiel für durchschlagende Zungen. Aber wir konnten in Anbetracht sehr begrenzter Zeit wenigstens die unteren drei Oktaven zu sprechen bringen. Leider fehlen im Diskant einige Pfeifen, so dass hier […]

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Eberhard Friedrich Walckers Stellungnahme gegen Pneumatik & pro Barker

Von dieser Stellungnahme aus dem Jahre 1868 haben wir hier ein Abschrift, aus der man die Schlussfolgerung des Meisters nachvollziehen kann. Es spricht sich ausdrücklich für den Barkerhebel aus und gegen die von dem Briefpartner bevorzugten und angebotenen pneumatischen Registertraktur. Außerdem erfahren durch die Feder Eberhard Friedrich Walckers, dass er selbst bereits schlechte Erfahrungen mit […]

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Joseph Goebel “Theorie und Praxis des Orgelpfeifenklangs

Dieses Büchlein mit rund 85 Seiten und einigen Skizzen hat mich seit seinem Erscheinen im Jahr 1967 immer wieder begleitet. Es trägt sehr gut zum Verständnis von Orgeldisposition (Teiltöne) und dem Klanggeschehen bei Labial- und Zungenpfeifen bei. Da ich auf meinen Reisen nun so gut wie alles, was irgendwie von Belang werden könnte, digitalisiere und […]