Walcker-Orgelbau seit 1780

welcome Walcker-Organ-Fans worldwide

Herzlich willkommen auf www.walcker.com
Wir freuen uns Sie auf unseren Internetseiten begrüßen zu dürfen. Auf unseren Opusseiten haben wir rund 1000 Walcker-Orgeln aufgeführt. Sollten sie Ihre Walcker-Orgel dort nicht finden, geben Sie uns Informationen, damit wir das ändern.
Wir möchten gerne die Geschichten um weitere Orgeln verdichten und freuen uns über jedes Bild und über jede Nachricht, welche die Historie der Firma Walcker weiter erhellt.
Unter gewalcker@t-online.de bin ich stets für Sie erreichbar.
Gerhard Walcker-Mayer

Neues von der Orgelputzfront

Es gibt Tage, da hat man viel Zeit und emails werden im Sekundentakt beantwortet. Und es gibt Tage, da atmet alles schwer und langsam. Es dauert Wochen, bis man auch noch die letzte Mitteilung beantwortet hat. Besonders wenn die Lichtmaschine kurz hinter London den Geist aufgibt und Orgelbauer in Rasthöfen ihre Burger auch noch zum Frühstück verzehren müssen. Wenn Mechatroniker, die mit den Fingernägel die Kreuzschlitzschrauben unter der Motorhaube öffnen und den Zucker in ihrem Kaffee mit öligen Schraubendreher umrühren, die sich nur im südenglischen Slang verständig machen können, dazu das Heimweh an den Nerven zerrt, dann, aber nur dann kann es ungemütlich werden.
Wir haben das nun alles hinter uns, wie das linke Foto zeigt - und vor uns Solingen Lutherkirche, San José Kathedrale, Bukarest, Rom, Kairo und schliesslich einen neu eingefahrenen Auftrag zur Restaurierung im United Kingdom, im schottischen Kingussie. Nun endlich, nach den gefallenen Roaminggebühren, mit Eurohandy und Eurohotspot in der Tasche, ein Kinderspiel dieses Europa.

in the Northern Highlands again

Eilean Donan - Scotland's finest

wieder in den schottischen Highlands: noch haben wir von Costa Rica gemütliche 32 Grad im Gemüt, nun in den Highlands sind es gerade mal -2 bis 3 Grad Celsius. In Schottland werden wir bis Ende April 6 Orgeln betreuen. Mit dem Firmenwagen sind dazu gewaltige Strecken zu bewältigen. Anderseits ist man froh die schottische Gastfreundschaft geniesen zu dürfen. Heute Kingussie, Tomintoul, morgen dann Inveravon und Burghead, Alves, am Ende der nächsten Woche Kiltarlety und wieder zurück über Motherwell, wo wir hoffentlich bessere Temperaturen zur Pflege der Walcker-Orgel vorfinden. Und schon leuchtet am Hintergrund wieder Costa Rica auf, wo noch zwei Orgeln auf Fertigstellung warten.

for english readers here is a link from the Scotish Church of Kiltarlity with a great description of their beloved Walcker Dulsanell organ. I hope you like it. (some interpretations seduce smile)

beautiful Hardy & Son Organ (M284) [959 KB] built in1900 from an abandoned church to acquire. We can organize for you. Such organs are sold out very quickly.

Neues aus Walcker-Welten

Werkstatt "Catedral"

09.April16 In der Kornwestheimer Johanneskirche (siehe Kornwestheimer Zeitung),in der sich seit 1957 eine der klangschönsten größeren Walcker-Orgeln (Opus 3595, III/36, mm) in Süddeutschland befindet, stehen Umbaumaßnahmen an, welche der eingebauten Orgel den Todesstoß versetzen werden. Die Orgelfrage wird nach dem Einbau eines Glaskubus in den Kirchenraum auf "elektronische" Weise geregelt. Kulturverfall allerorten. Man muß froh sein, wenn der Kirche endlich das Geld ausgeht, weil sie genau damit ihren kulturellen Suizid beschleunigt. (siehe auch Artikel der STZ von 2010 und Artikel in der LKZ, sowie die Bewertung eines Organisten über diese Orgel im Jahre 2008 auf unseren Webseiten:
Auf Grund einer Vertretung habe ich auf der Walckerorgel in der Johanneskirche in Kornwestheim spielen dürfen, ich habe mittlerweile auf vielen Orgeln spielen können, aufgrund meiner Tätigkeit in Düren NRW auch auf recht großen Orgeln wie der 4 manualigen Steinmeyerorgel, die so ziemlich alle modernen Spielhilfen für Organisten hat. Aber ich muss sagen, dass die Walckerorgel in Kornwestheim, mit Abstand die beste war, auf der ich spielen konnte. Die Abstimmung bzw. die Auswahl der Register für diese Orgel ist wirklich gelungen, sie bietet einen jeden Kirchenmusiker beste Bedingungen zum Arbeiten. Ursprünglich komme ich aus Weimar, durch Zufall habe ich gelesen, dass die Stadtkirche Weimar ebenfalls eine Walckerorgel hatte, da es in Deutschland mehre Weimars gibt, wollte ich mich bei Ihnen erkundigen, ob es sich tatsächlich um Weimar-Thüringen handelt? Die Stadtkirche in Weimar Thüringen bekam ja vor 3 Jahren eine komplett neue Sauerorgel, wobei dieser Neubau in meinen Augen nicht gerade gelungen ist, sollte das Vorgängermodell tatsächlich eine Walckerorgel gewesen sein, dann würde ich es sehr bedauern, dass diese nicht Restauriert wurde, da man eine solche Qualität nicht bei jeden Orgelbauer bekommt. CB)

08.April16 Pro und Contra Pressefreiheit, ein Thema das in letzter Zeit hart in unseren unvergoldeten Alltag drückt. So die "Panamapapers", wo heute der Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung Kurt Kister sich per newsletter mit dickem Selbstlob "einen Riesen-Scoop" gelandet zu haben, auf die eigene Schulter klopft.
Ich aber denke "wo bleibt Putin", der in den ersten drei Ausgaben der Süddeutschen in vorderster Reihe bildlich akkreditiert wurde, aber nicht in einem einzigen Dokument der »Millionen an Emails« aufgefunden wurde. Oder nehmen wir den Vorgang um Rosberg, den man voreilig in Bild und Text verurteilte, weil er die von seinem Vater vorgelegten Papiere unterzeichnete.
Auch die Presse in Sachen "Walcker-Orgel Synagoge Buenos Aires" hat mit rasch zusammengeklaubtem Material ein eher dürftiges Bild hinterlassen. Ebenso möchte ich an die Falschnachrichten der Stuttgarter Zeitung erinnern in Sachen Stuttgart Vaihingen, die mit dem Hinweis "(...) das seien Aussagen eines Organisten und nicht die Meinung der Redaktion", jeglicher Verantwortung entsagte. In der Saarbrücker Zeitung wird eine Presseerklärung über die Walcker-Orgel in Mimbach gezeigt, die ich als systematisches Lügengebilde entlarven würde, wenn's denn Einen interessieren würde.
Identisch bei vielen geplanten Orgelneubauten, wo solches Vorgehen, die Fakten drastisch zu verdrehen, der übliche Weg zu sein scheint, um leichter an Spendengeldern zu kommen. Denn die Wahrheit blickt trist und traurig drein, mit hunderten an Schleiern umwoben. Den Spender aber als Lichtgestalt erscheinen zu lassen in der ganzen Trostlosigkeit der Vorgängerorgel, das ist tragische Gestaltung des "Helden", der nur aus seinem Geldbeutel das "Schwert" zu ziehen hat, um für die "gute" Sache den Kampf zu führen.
Man bedient die untersten Triebe, nicht den Verstand. Die Auflagen und Spenden sollen steigen. Aber man erhält dafür eine fürchterliche Argumentation in Händen, die jeglicher Rechtschaffenheit entbehrt.
Wenn Kirchen systematisch diesen Weg einschlagen, der diametral ihrer gepredigten Ethik verläuft, dann wird ihr das auf lange Sicht nicht gut bekommen. Genauso wird es der "liberalen Presse" ergehen, die sich nicht wundern darf, wenn ihre Glaubwürdigkeit belächelt wird.
In unserer medial gesättigten Welt hilft eben nur eine gewisse Askese, ein kritischer Blick in Sachen "Media".
Kirche wie Presse, sie sind menschliche Gebilde, mit all ihren Vorzügen und Fehlern.

In unserem Magazin haben wir seit Monaten nur einen kleinen Teil der insgesamt 105 Beiträge geoffenbart. Nun sind alle wieder da.


04.April 16 Gegen Samstagmittag 14 Uhr verziehen sich zwei Orgelbauer ins paradiesische Paraiso, in die Orocay Lodge. Eine himmlische Ruhe begleitet den Ausblick ins Orosi-Tal. Dort unten gibt es die älteste Kirche des Landes, deren Anblick, wie erwartet, durch einen neuen Anbau völlig verschandelt wurde. weiter hier

21.03.16 Die Stuttgarter Nachrichten "Der Bund gibt Geld für eine Walcker-Orgel" Anfang der dreißiger Jahre ist in der Ludwigsburger Firma Walcker eine Orgel gebaut worden, das heute in der ältesten Synagoge von Buenos Aires steht und seit 15 Jahren nicht gespielt wurde. Jetzt wird es restauriert.
Ludwigsburg/Buenos Aires – Für Gerhard Walcker-Mayer war es eine freudige Nachricht: eine einst in Ludwigsburg von dem traditionsreichen Familienunternehmen Walcker hergestellte Orgel soll restauriert werden. Sie steht in Argentinien in der ältesten Synagoge von Buenos Aires. Restauriert wird sie mit der Unterstützung der Bundes­regierung. Dies bekräftigte die Staatsministerin Maria Böhmer bei einem Besuch in der Synagoge der Congregación Israelita anlässlich der Regierungsübernahme durch Präsident Mauricio Macri. Link zur Seite
(auch hierzu der kurze Kommentar, dass nicht alles stimmt, was gedruckt daherkommt. gwm)

24.03.16 Die Deutsche Botschaft in San José hat in einem Zuwendungsvertrag festgelegt, für unsere Konzertveranstaltung mit Herrn Quack, die Summe von 1.000,-- EUR beizusteuern. Das nenne ich eine sehr gute Entscheidung, die das Orgelleben in diesem kulturgebeutelten Lande stark bereichern wird.

März-April werden wir zeitweise Costa Rica verlassen, um in den schottischen Highlands per Automobil nach den rechten Dingen zu sehen. So werden wir Besuche in Belgien unternehmen. Dann gehts zu Nigel Ogden nach Saint Annes at Sea, nach Motherwell, nach Kingussie, nach Tomintoul und Inveravon, nach Alves und Burghead, nach Kiltarlity, um dann nach 2 Wochen endlich bei Sven Bjarnason in Dunfermline zu landen, wo wir, wie üblich mit bestem schottischen food versorgt werden, um danach wieder die Heimreise über Dover antreten werden. Wir haben rund 4200 km dafür eingeplant.
Nach ein paar Tagen D gehts per Flugzeug wieder ins Mittelamerikanische: las catedrales esperan que organeros. Los moribundos os saludan...

25.03.16 ein neuer gwm-Blog "Sprechstunde für Stotterer" auf Gedanken & Entschuldigungen.

Es geschah dieser Tage, dass in der Stuttgarter Villa Berg eingebrochen wurde und "erhebliches" Pfeifenmaterial durch Vandalismus zerstört wurde. Nach einigen Tagen wurde es dann auch von der Stadt Stuttgart, der Eigentümerin des Gebäudes und der Orgel, bemerkt. Später konnte man den Schaden dank Sachverständigen auf beschädigte 50 Pfeifen festlegen. Sodaß also die ganze Aufregung durch Presse und Abendschau in milderes Licht getaucht werden konnte. Das Interesse aber an der Walckerschen Orgel, die von Messiaen hochgelobt wurde, ist wieder erwacht. Dafür danken wir euch Vandalen. Hier gibt es mehr Infos

in the Highlands again

Die Walcker-Orgel in Cartago

Abbau einer Königin der traurigen Gestalt

die weinende Königin in der Catedral von Cartago

Der Abbau dieser Orgel (Erbauer oder Konstrukteur dieser mechanischen Kegelladenorgel sind unbekannt) wurde mit einem lachenden und einem königlich "weinenden" Auge begleitet. Als Orgelbauer indiziert man ganz unbewusst eine Orgel als organische Gestalt, die man hassen oder lieben lernen kann. Hier war es eine Figur, von deren Trauer man angesteckt wurde. Ihr Lebensweg eine Tragödie. Wahrscheinlich wurde das Instrument schon vor Jahrzehnten vom Insektenbefall heimgesucht. Die "Helden" der "Grand Restauration" wollten von der Ursache dieser Leiden kaum etwas wissen und dachten mit Silikon und Gips wären Stabilität und musikalische Strukturen gerettet. CostaRicanisches Handwerk eben, das sich mehr in "conversación" und wichtigen Eitelkeiten erschöpft.
In Wirklichkeit hat sich der Holzwurm und Comejean in dramatischer Weise an der Königin vergangen, bis man endlich die statische Fragwürdigkeit des Holzpodestes, auf dem die Orgel stand, zur Diskussion stellte.
Wer öfters mit Silikonbrüsten in Berührung kommt, mag auch bei königlichen Damen dieses Material für tauglich halten, wir jedenfalls wollen auf solche Erfahrungen verzichten.
Beim genauen Hinsehen haben wir bei einer einzigen Taste g' (die bei der unten ablaufenden Diashow zu sehen ist) über 12 lebendige Holzwürmer entdeckt, die sich über die "Grand Restauration", die vor wenigen Jahren stattfand, leider nicht ganz totgelacht haben.
Jetzt gilt es, aus der Trauer der weinenden Königin eine ebenso lachende mit seinen Händen zu gestalten, wie dieselbe in der Basilika Cartagos zu finden ist.
Ein schwieriges Unterfangen, ja ein todesmutiges und tolles Unternehmen (bei bis zu 36 Grad Celsius auf der Empore im Januar). Aber, wer die Gefahr liebt, wird auch von Königinnen geliebt werden. Mehr soll man nicht erwarten.

Königin der traurigen Gestalt

  • noch läuft nichts schief
  • Hans Miller prüft die LageNeuaufbau
  • das Gerüst mit zwei Wellenbrettersteht schon mal
  • aus der Vogelperspektiveder Neuaufbau
  • noch ist das Orgelwerkin der Catedral von Cartago unberührt
  • Windladen Überarbeitung
  • Ausbau der Orgeltrakturen
  • Ausbau der OrgelStufe I
  • das hässliche Entleindas zum Schwan werden soll
  • die Tasten sahen sehr seltsam ausdass darunter der Wurm hauste, wußten wir noch nicht
  • Pfeifendeformierung
  • Traktur I.Manual
  • Kegellade mitseltsamen Dichtungsmaßnahmen
  • Kegellade des I.Manmit Silikonkissen
  • Klaviatur II.Manstark vom Holzwurm befallen
  • die Hl. Cecilia über dem Schwellwerk
  • über den Dächern von Cartagoein Sonnenplatz
  • Wellenbrett I.Manual
  • Orgelgestell aus Mahagonidas keinen Wurmbefall aufwies
  • an der Pedaltraktur
  • in dieser Taste fanden wir 12 lebendige Holzwürmer
  • Rückseite des Spieltisches
  • lebendige Würmer im Klaviaturbacken
  • neues Fundament für die Orgel
  • an den verwurmten Klaviaturen
  • drastische Holzwurm-Zerstörung
  • Schatten der Catedral und immer Sonnenschein
  • Guiseppe und Alfredoden neuen Boden am Samstag 15Uhr fertig eingelegt

Opus 3946 von Bremerhaven nach Mömlingen

Dass es im Norden mehr "Walckerianer" als im Süden gibt, das liegt ganz einfach daran, dass hier in speziellen Fällen überhaupt nie daran gedacht wurde, die "Orgelbewegung" als eine Fehlentwicklung im Nachkriegsorgelbau zu verurteilen. Hier haben wir ganz andere Vorstellungen als im Süden, wo die Ansicht überwiegt, dass mit der Orgelromantik die höchste Stufe des Orgelbaus erklommen wurde.
Während die einen also festgefahrene Standpunkte hinterfragen, ist nun französische oder deutsche Orgelromantik das zukünftige Ideal, gehen andere Organisten auf klangliche Vorstellungen zurück, die wir immer noch als heftig umstritten sehen: die Klangwelt der walckerschen Industrieorgeln der 60er Jahre.
Solche Klänge erfordern ein völlig anderes Denken und andere Emotionen. Und dieses Denken und Aufspüren über Möglichkeiten der Kleinorgeln jener Zeit, ebenso über die Klänge der größeren Instrumente, die man nun langsam endlich alle entsorgt haben wird. Weil eben, wie gesagt, im kulturträgen Süden, da werden sie noch in 100 Jahren irgendwelchen nachgemachten Trompette harmoniques von Cavaillé hinterher laufen, auch wenn es der letzte Hund nicht mehr hören kann.
Hier nun also wurde eine Walcker von Bremerhaven wieder in den Süden, nach Mömlingen in den Odenwald rückgeführt, als wärs das Natürlichste der Welt.

1811 Tallinn (Reval), Olaikirche

Eine interessante Walcker-Orgel, die ursprünglich von EFW als Opus 40(34) im Jahr 1840-42 mit 65 Registern gebaut wurde. Es war eine der letzten großen Schleifladenorgeln Eberhard Friedrichs. Ab 1913 wurde die Orgel umgebaut. Ein erheblicher Teil wurde nach Ludwigsburg geschickt. Es war daran gedacht das ganze Werk als elektropneumatische Hängebalgorgel neu zu bauen. Durch Einwirkungen des I.Weltkriegs wurden nur Teile fertiggestellt und nach Reval transportiert (II.+III.Man. und Pedal). Es sind immer noch Bestrebungen diese wichtige Orgel in der Hauptstadt von Estland fertigzustellen.
Am Spieltisch der Orgel sind verschiedene FK-Zügchen abgebrochen. Wer weiß, wo man diese Zügchen besorgen kann, möge sich bitte melden. gewalcker@t-online.de

...jetzt lacht sie wieder !

15.12.2015 Eduardo Álvarez Marin, organista de la Basilica, Cartago: durante 16 años soy un organista de la Basílica, nunca he experimentado tal como el órgano ahora. Todo funciona. Estoy feliz.
Eduardo Álvarez Marin, Organist der Basilica in Cartago: seit 16 Jahren bin ich Organist in der Basilica, nie habe ich die Orgel so erlebt wie jetzt. Alles funktioniert. Ich bin glücklich.

Restaurierungsbericht deutsch [880 KB]
Restauración informe español [963 KB]

Opus 1814 Villa Mercedes - San Luis Arg.

I.Man Hauptwerk C-a"'
1. Principal 8'
2. Bordon 8'
3. Salicional 8'
4. Octava 4'

II.Man. Schwellwerk
5. Bordon dulce 16'
6. Aeolina 8'
7. Vox angelica 8'
8. Flauta harmónica 8'
9. Cello 8'
10. Flauto dulce 4'
11. Lleno 3-4 hileras
II/I
Sub II/I
Super II/I

Pedal C-f'
12. Bajo 16'
13. Subbajo 16'
14. Violon 8'
I/P
II/P

Von einem Bekannten erfuhr ich von dieser schönen Walcker-Orgel, Baujahr 1912, wie unsere Orgel in Kairo. Hier allerdings noch mit einer Organola versehen.

15.10.15 Das Tanaka-Harmonium wurde diese Woche für einen wahrlich stolzen Preis nach Japan verkauft. Wir sind während den Verkaufsverhandlungen zwischen Metz und Saarbrücken gependelt und haben nun unsere Arbeiten in Moyeuvre abgeschlossen. Am nächsten Mittwoch geht es für 9 Wochen nach Costa Rica, wo uns bummelige 20-26 Grad Celsius und Gäste aus Guatemala erwarten.

11.10.15 Zurück aus Motherwell: beim ersten Handschlag mit dem Minister der Scotish Church, Derek Hughes, entschuldigt sich dieser, dass GB im Vergleich zu D sowenig Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt. Mit der Orgel sind die Leute zufrieden. Besonders angetan ist der Organist der Gemeinde, Eric Geddes. Der Klang begeistert ihn noch wie am ersten Tag. Einem Kontrakt zufolge mit der Lottery, sind wir gehalten 10 Jahre lang jährlich Wartung durchzuführen, auch wenn's nicht unbedingt notwendig erscheint.

Opus séquentiellement

Walcker-Positiv E - die Volkswagen Serie

Immer wieder erreichen uns Berichte von begeisterten Besitzern der Walcker-Positive. Es wird weniger auf die technisch einfache Konstruktion dieser Orgeln Bedeutung gelegt, sondern man kann es nach den heftigen Auseinandersetzungen in den 70-80er Jahren kaum glauben, der klangliche Gehalt dieser Orgeln wird besonders herausgehoben. Hier wieder ein Beispiel einer Mitteilung, die mich in Costa Rica vor ein paar Tagen erreicht hat:
Hallo Herr Walcker,
seit 3 Jahren besitze ich ein Walcker-Positiv E (9 Register), ehemals vermutlich 1960 für eine Kirchenmusikerin (Frau Rösch) in Buchen gebaut. Das Instrument habe ich in Einzelteile zerlegt vorgefunden, es war aber vollständig. Nach dem Wiederaufbau funktionierte es einwandfrei. Ich habe die unter anderem die Ventilanhängung und den Windeinlass in die Windlade verbessert, aber die Konstruktion und Intonation in Grundzügen nicht verändert. Sogar die Pulpeten und die Doppelschleifendichtungen sind noch alt. Es gibt keinerlei Windabfall, von der Wirkung der Mixtur in einer Hausorgel bin ich geradezu begeistert (Äolinenmensur, überhaupt nicht schrill, Repetition bei c3 in 8´, 4´, 2 2/3´. Wenn es Sie interessiert, wie ich mit geringem Aufwand einen Prinzipal 8´ und eine Viola 8´ bei perfektem Stimmzugang ergänzt habe, ohne das Gehäuse zu vergrößern, können Sie gerne mal vorbeikommen... . MK
weitere Berichte:
Ja! zum E-Positiv
Walcker-Serienpositive

aus aller Welt

Walcker-Organ Opus 3724, I+P/6, built in 1958 for Sydney/Australia is now available for sale, since the community can get no organist anymore who operates the instrument. Please contact gewalcker@t-online.de for further informations.

• Die Schyven-Orgel in San José wird Anfang nächsten Jahres von uns einer gründlichen Wartung unterzogen, nachdem nun in den letzten 7 Jahren mehrere unvorteilhafte Wartungen durch Laien ihre Wirkungen gezeigt haben.

• Die Walcker-Orgel Opus 3986 Mühlheim-Saarn [1.985 KB] spielt nun in den ehrwürdigen Hallen von Notre-Dame-Saint-Michel at Quimperlé. Das, so scheint mir, ist doch eine gewaltige Aufwertung.

"Nicht von schlechten Eltern" ein Artikel im Reutlinger General-Anzeiger über den Walcker-Bund

Canberra, St. Peter's Lutheran Memorial Church feiert das 50jährige Bestehen ihrer Walcker-Orgel. Programmheft [914 KB]

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Oboe 8′ im Walcker-Positiv E

Im vorigen Blogbeitrag habe ich die Arbeiten in der Werkstatt etwas aufgezeichnet. Jetzt zeige ich den Einbau der Oboe 8′ in das Positiv in Wuppertal, Lichtenplatzer Kapelle. Auf den Platz der vormaligen Mixtur 3fach steht nun diese wunderschöne Oboe, die sich übrigens ganz fantastisch mit dem übrigen Ensemble verbindet. Hier zunächst ein Foto von der […]

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Doppelflöte 8′ und Bourdon 16′ Motherwell Opus 876

Der Bourdon 16′ dieser Orgel mit Baujahr 1900 ist wohl der tragendste und grundvollste Bourdon, an den ich mich erinnern kann. Ich habe es aufgegeben selbst mit guten Mikrophonen diese Klänge in digitale Klänge umwandeln zu wollen. Das Geheimnis nämlich ist weniger der direkte meßbare Frequenzumfang und das, was man auch in dicken Baßboxen überführen […]

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Von dieser Stellungnahme aus dem Jahre 1868 haben wir hier ein Abschrift, aus der man die Schlussfolgerung des Meisters nachvollziehen kann. Es spricht sich ausdrücklich für den Barkerhebel aus und gegen die von dem Briefpartner bevorzugten und angebotenen pneumatischen Registertraktur. Außerdem erfahren durch die Feder Eberhard Friedrich Walckers, dass er selbst bereits schlechte Erfahrungen mit […]

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Joseph Goebel “Theorie und Praxis des Orgelpfeifenklangs

Dieses Büchlein mit rund 85 Seiten und einigen Skizzen hat mich seit seinem Erscheinen im Jahr 1967 immer wieder begleitet. Es trägt sehr gut zum Verständnis von Orgeldisposition (Teiltöne) und dem Klanggeschehen bei Labial- und Zungenpfeifen bei. Da ich auf meinen Reisen nun so gut wie alles, was irgendwie von Belang werden könnte, digitalisiere und […]