walcker.com -seit 1781 Orgelbau-

welcome Walcker-Organ-Fans worldwide

  a very warm welcome to all friends
   of the Walcker Pipe Organs.
We are very pleased of resonances from all 5 continents and we are trying to help all people when they have questions about their organs. So we restaured organs in Australia, Romania, Italy, Costa Rica, Great Britain, Egypt, France, Columbia. Our team of master organbuilders will be happy to advice you in restauration or service of your pipe-organ.
Please note our new phone number: 0049 6805 205 8075

wonderful Walcker-organ in St. Petersburg

 
Opus 1489
gebaut 1909 nach St.Petersburg
Röm-Kath.Kirche d.Pagen

1929 umgebaut nach
St. Petersburg Musorgsky
Academie

später umgestellt nach
St. Petersburg
Vorotsov Palace, Kapelle

I.Manual C-f''' = 54 Töne
1. Bourdon 16
2. Principal 8
3. Flauto amabile 8
4. Viola di Gamba 8
5. Oktave 4
6. Rohrflöte 4
7. Mixtur 3 fach
II.Manual
8. Gemshorn 8
9. Lieblich Gedackt 8
10. Aeoline 8
11. Voix celeste 8
12. Flauto dolce 4
Pedal C-d' = 27 Töne
13. Gedacktbass 16
14. Violonbass 16
15. Cello 8

pneum. Kegelladen
3 NK, super+Sub II/I
FK, Tutti, Autom. PianoPed

Quellen: Kravchun S.68
Rojsman S. 454

... und der Herr sprach: "Licht"

Während alle Welt in den Urlaub eilt, sind wir bei der nächsten Baustelle angelangt: der Walcker-Orgel Opus 4092 in Wuppertal-Ronsdorf, gebaut im Jahre 1962 mit II/23. Es handelt sich um ein Instrument, das mir klanglich außerordentlich gut gefällt und wie mir einige Gemeindeglieder erzählt haben, höchste Akzeptanz bei Organisten und der Gemeinde besitzt. Auch unser Werk in Neuwied-Blindenschule,dass nun fertig gestellt ist, wurde klanglich so umgearbeitet, dass es als wunderschönes Stück durchgehen dürfte. Was dort fehlt, wäre eine Trompete im Hauptwerk, damit man ein umfassendes Tutti besitzt.
Wir lassen uns also nichts mehr über Walcker-Orgeln der 60er Jahre erzählen, von irgendwelchen Franzoromantikern, deren populistisches Gedudel mit dem finalen Schreckgespinst David Cameron uns ohnehin niemals vom Hocker gerissen hat.
Eine schöne Lehre in Sachen präziser Orgelklanggestaltung " a la conception sonore de Jean-Sébastien" durfte ich unlängst an der nordischen Wümme erfahren, wo eine Walcker-Kleinorgel zur größten Präzision getrieben ungeheure Klangfeinheiten von sich gab. Im dunklen Süden, wo mit vermoosten Ohren noch nach Romantik geschielt wird, dort also, wo sich Bierdunst mit Nationalgefühl und Fussball paart, werden wohl noch einige Generationen durch "tinnitares Rauschen" getrieben werden müssen, bevor solcherlei Feingefühl sich auch hier vorsichtig breit macht.
Nun aber Wuppertal-Ronsdorf, mit allen Konsequenzen, bevor wir wieder ins "Französische Mouyeuvre" uns der härpferschen Orgelklang- und Trunksucht ergeben können. In den nachfolgenden Bildern Eindrücke einer weißgestaubten Askese. gwm


eine der engsten "Kisten", die ich kenne

Hauptwerk, die Kanzellenverlängerung zur Spanischen Trompete in der Front dient als Stimmgang. Nach oben wenig Luft. Pedal Cs-Seite, extreme Enge mit Stolperfallen ausgestattet Spielschrank, spartanisch, einfach und derzeit noch voll Staub

Opus 526 Magdalena/Argentinia II/8 Bj1888

Diesen schönen Hinweis erhielten wir von einem Freund aus Argentinien.
Eine mechanische Kegellade, bei der zumindest der Magazinbalg noch voll funktionsfähig ist.
Dank an Fernando Muñoz.
Eine mögliche Disposition könnte sein:
I.Man. C-f''' weiß
1. Principal 8
2. Flöte 8
3. Viola di Gamba 8
4. Octave 4
II.Man. rosa
5. Bourdon oder Gedackt 8
6. Salicional 8
7. Flöte 4
Pedal C-d' grün
8. Subbaß 16'

Pfeifenbilder aus Neuwied


Briefkopf aus 1896


reine Spielfreude.........

Mein Orgel-CD-Tipp des Monats: Léon Berben, Clavier-Übung III von JSB. Durch einen Hinweis der Süddeutschen Zeitung aufmerksam gemacht, höre ich nichts anderes mehr! Wunderschöne Registrierung auf der Orgel Trontheim. Zartes, einfühlsames Orgelspiel der anderen Art. Irrationales Glitzern von feinen Aliquoten auf einem dunklen Fluss aus Principal und Flöten. So hatten wir uns eigentlich barokko Orgelspiel gedacht, bis dann die Neos ihre fremden Schiffe in Flüsse ohne Ufer gleiten ließen.

Walcker E-Positiv in Bauhaus-Optik

Diese Orgelgestalt einer Walcker-Orgel aus 1958 fanden wir in Hau, St. Antonius.

Manual I (C-g3)
Gedeckt 8
Prinzipal 4
Mixtur 2-3f
Sesquialtera 2f
Manual II
Gemshorn 8
Rohrflöte 4
Prinzipal 2
Quinte 1 1/3
Pedal (C-f1)
Subbaß 16
Choralbaß 4
Trompete 8

Neues und altes über Walcker-Orgeln

• Die Walcker-Orgel aus dem Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus liegt immer noch bei Seifert/Kevelaer. Das gibt der Online-Zeitung "Der Westen" Anlass zum Nachdenken. Allerdings gibt es auch Anlass zu fehlerbehafteten Kommentaren, denn die Orgel als Ganzes stand nie unter Denkmalschutz, lediglich der Klang wurde denkmalgeschützt. Dass aber Denkmalämter alles andere als die kulturerhaltende Substanzen unserer Gesellschaft sind, beweisen Orgeln wie in Stuttgart-Villa Berg oder Dortmund-Reinoldi. Überall dort, wo keine Kulturdynamik sich entfalten kann, weil erbsenzählende Kleingeister die Kassen verwalten oder Futball sich als die höchste abendländische Offenbarung erweist, wird wertvolles Orgelgut schlicht entsorgt.
Die Eßlinger Zeitung präsentiert die Walcker-Orgel der Stadtkirche
• Die Walcker-Orgel Opus 2912, eine typische Kleinorgel aus 1948, zeigen wir hier mit einem interessanten Packzettel aus 1948. Die schönen Darstellungen der mech. Kegelladenorgel in Raststatt Op. 496, gebaut für Bissingen, finden Sie hier.
• vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg wird die Kleinorgel des Rudolf von Beckerath aus dem Jahre 1954, ausgestattet mit Walcker-Pfeifen aus Lüneburger Johannisorgel (aus dem Jahre 1922) per Sonderdruck beschrieben. Beachtenswert die gründliche Textdarstellung und die Fotos der Pfeifen(siehe Bild rechts). Im Jahre 1931 wurden gravierte Zinnschilder mit Namen gefallener Soldaten des I.WK bestückt. Das Fernwerk in Lüneburg wurde so zu einer Kriegergedächtnisorgel.

Bilder von Paul und Sohn Eberhard Walcker


Neues von Paul und Eberhard Walcker

Aus Quebec, Canada, erhalten wir Neuigkeiten, mit denen wir vor Jahren nicht mehr gerechnet hätten. Heute aber im Zeitalter der "Bewahrung" (leider nicht der Bewahrheitung) landet regelmässig Neues aus aller Welt in unserem Postfach.
Eine der schillerndsten Figuren der walckerschen Spätromantik war Paul Walcker (*1846, Oscar Walcker über Paul: "Mein Meister war aufbrausend und jähzornig..."), der nach Streit mit seinen Brüdern 1893 zu Sauer/Frankfurt-Oder ging und dort die Firma später übernahm. Paul Walcker hat dieses Bild links oben gezeichnet, das den Hof der Firma Walcker in Ludwigsburg zeigt (datiert 1884). Wir erkennen das Türmchen, welches den Treppenaufgang darstellt und links die Montagehalle mit den Kirchenfenstern. Links im Vordergrund die Kistenwerkstatt. Von Bäumchen flankiert der Eingang hinunter zur Giesserei, oben rechts war die Pfeifenwerkstatt. In den 1950er Jahren Jahren waren die Fenster nur noch auf der anderen Seite zur Kasernenstraße hin da, das Türmchen war nicht mehr vorhanden.
Sein Sohn Eberhard, mit Familie oben mittig in der Tageszeitung von St. Hyacinthe dargestellt, hat das Bild mit Segelboot gemalt. Eberhard war nach Kanada ausgewandert und bei Casavant Organs ein begnadeter Intonateur geworden, wie auch sein Vater Paul, der die Orgel im Berliner Dom montiert und intoniert hat. Ein anderer Sohn Paul Walckers war Gewerbelehrer und erster Elektriker bei Erstellung der Riesenorgel zu Breslau.
Paul war übrigens bevor er zu Sauer wechselte an den Orgeln in Mühlhausen III/62, Glarus III/47 und St. Petersburg II/31 als Gehilfe beteiligt. Wie beim Fußball war aber auch hier im Ludwigsburger Orgelbau das Mannschaftsdenken prioritär, einzelne Namen ob in Wien Votivkirche, Riga oder Wien Stephansdom traten selten hervor. Die Söhne Eberhard Friedrichs, Friedrich, Paul und Eberhard Walcker aber, sie waren die Klangbasis all dieser herrlich klingenden Orgeln bis zum ersten Weltkrieg.

Presse zur Orgel in Moyeuvre


Historisches Bild

Orgelabnahme 1936

vor staunender Parteiprominenz. Streck nimmt den Hut ab, als die Orgel erklingt, während der SS-Gruppenführer ihn aufbehält. Im Hintergrund Orgelbauer und Holzpfeifen mit Raster, die noch eingebaut werden müssen. Robert Ley blamiert sich.

Dieses historische Bild der Abnahme der Walcker-Orgel Opus 2500 (V/214 ep) Nürnberg-Reichsparteitag, im Oktober 1936 durch den Zweckverband der Reichsparteitage, begleitet eine amüsante Anekdote, die mir Heinz Wunderlich bei einem Besuch erzählte. Wunderlich selbst bekam sie von seinem Lehrer Straube zu hören. Und so kann man sich vorstellen, dass mitten im dunkelsten Naziterror herzlich und hinter vorgehaltener Hand von Organisten über das Kulturgehabe der primitiven Parteibonzen gelacht wurde.
Nun die Anekdote ist schnell erzählt: Als Ramin anfing, der Naziprominenz vorzuspielen und am Pedal erste Töne touchierte, dröhnte plötzlich Reichsleiter Dr. Robert Ley prustend: "Der spielt ja mit de Beene?!" und lacht dabei vergnüglich. Verschämte Stille.
Am 25.10.1945 entzog sich jener Robert Ley im eben besagten Nürnberg per Selbstmord der Verantwortung. Die Orgel war zu jener Zeit längst durch amerikanische Bombentreffer in Schutt und Asche verwandelt worden. Anekdote samt Bild blieb uns erhalten.
weitere Links zum Thema: Opus diabolo 2500
Eduard Kissel improvisiert in Nürnberg

CD Vorstellung, Walcker-Orgel Waldkirch Op.244


Mit großer Begeisterung lege ich die CD rein, bin schnell enttäuscht. Sowohl Aufnahme wie Interpretation und die Orgel selbst lassen zu wünschen übrig. An manchen Stellen, wo Balg und Windladen das nicht hergeben, was die eingespielte Polyphonie verlangt, hat man fast das Gefühl der Interpret karikiere einen Orgelbaustil.
Mixturen und hochliegende Stimmen passen einfach nicht zum Rest der Orgel.
Nachdem der heruntergeleierte Mozart einem schnell die Laune verdirbt, ist man froh endlich bei den Improvisationen Melchers angelangt zu sein (das Beste der CD) und natürlich am Beifall zum Schluss.
Ich glaube EFW würde den Hammer werfen und hinterher den Zirkel. (gwm)

Zwart spielt Reger Walcker-Orgel in Doesburg

under spanish trumpets again

Ja es war ein kurzes und intensives Erlebnis, drei Tage Palma, allerdings ohne jegliche Ambitionen dort Ferien zu verbringen. Sondern, wenn überhaupt, dann etwas von den Kirchen und Orgeln mitzubekommen. Das haben wir dank Orgelprofessor Tomeu auch erfahren dürfen, der mich an die beiden Orgeln in Saint Croix und an die weiteren zwei in der weltberühmten Catedral von Palma heranführen sollte. 45 m hoch ist das Kirchenschiff, gewaltige Dimensionen.
Schön war es, bei heranreifender Dunkelheit ganz ohne Touristen in der Catedral die Bachschen Triosonaten und anderes aus dem BWV seiner Schüler hören zu dürfen. So nebenbei konnte man die Orgelgeschichte dieser großartigen Kirche studieren und Einblicke in den Orgelbau seit dem 14.JH in Spanien nehmen. Siehe hierzu auch unseren Beitrag Die Spanische Orgel vom 16.-18.JH.

verschleierte Princess auf Palma de Mallorca

Wegen diesem interessanten Instrument aus dem Hause Walcker werde ich kommende Woche für drei Tage nach Palma reisen.
Wie man sieht, befindet sich die "verschleierte Princessin" nicht in einer Kirche.
Und was man nicht sieht, die Orgel hat drei Manuale und rund 30 Register, davon sind zwei im "Eco". Disposition und weitere Gestaltung belassen wir aber vorerst unter dem Schleier, bis die Ausschreibung abgeschlossen ist, was wohl Ende der Woche der Fall sein wird.
In Palma de Mallorca gibt es noch ein paar Celsiusgrade mehr als in Deutschland, aber es wartet ohnehin ein Wettlauf um die Zeit auf den Orgelbauer, da nützt der schönste Swimming-pool auf dem Dach des Hotels und die sanfte Brise des Mittelmeers nur wenig.

Opus 3837 spielt jetzt in Bergamo

Stolz und voller Freude berichtet uns Elio Capelli vom Einbau der Walcker-Orgel Opus 3837, die vormals im Kath. Borromäum zuhause war, in die Saint Christopher Kirche in Pradalunga/ Bergamo. Immer wieder kontaktiert mich Capelli auf der Suche nach Walcker-Orgeln aus 1950 bis 1970.
Für mich sind das Zeichen, wo unsere Klientel zu suchen ist, denn das recht maßlos gewordene Deutschland, bei dem nun alles nach dreißig oder fünfzig Jahren eingetütet und und ins Ausland verbracht werden soll, was scheinbar seine Aufgabe erfüllt hat, mutiert für mich zum trash horror. Die Reise von Elektroschrott nach China und Afrika wollen wir zunächst mal gar nicht reden.
Wir bekommen immer wieder Hinweise, dass jeder Spezialfall seine eigene Problematik hat und dadurch nicht verallgemeinert werden darf. Wir wollen hiermit überhaupt nicht auf "einzelne Schuldige" hinweisen, sondern lediglich ein allgemeines "deutsches" Problem beschreiben.

Walcker Op 244 Waldkirch mit Schönberg

Orgelfragmente aus Pistoia/Italien

Dieser Spieltisch einer italienischen Orgel des 17./18. JH zeigt uns auf eindrucksvoller Weise, dass auch hier ein Doppelpedal zur Verwendung kam. Interessant wäre nun zu erfahren, wann das Instrument gebaut wurde und welchen Tonumfang das Pedal hatte. Wir kennen ein Doppelpedal (Stummelpedal) aus der Orgel in Toledo. Hier an der italienischen Orgel ist dies Pedal aber schon weiter ausgebaut.
Dank für das Foto an Matthias Neumann.

Umstellung eines Walcker-Positivs

von der Stiftskirche Vreden in die Aussegnungshalle Vreden
mit klanglicher Anpassung der Orgel an die neuen Begebenheiten. Nachdem die Marienkirche in Vreden geschlossen wurde, hat man die dortige Orgel in die Stiftskirche verfrachtet. Dies machte erforderlich das Walcker-Instrument, welches seit 40 Jahren in der Stiftskirche gesungen hat, an einem anderen Ort zu verfrachten. Durch die Flügeltüren ist die Orgel ganz passabel anpassbar.

News from our organ in Rome

Dear Mr Walcker-Mayer,
 
It’s a great pleasure for me to tell you that Ralph Gustafsson, Professor of Organ at the Royal College of Music, Stockholm, this year again will give a Masterclass and a Concert at Santa Cecilia Conservatory of Music.
Both the Masterclass and the Concert will take place on “our” Walcker-Tamburini Organ at Santa Cecilia Conservatory of Music.
Best regards from Rome,
 
Alessandro Licata
 
Programma di sala [620 KB]
Locandia Masterclass [56 KB]

die Walcker-Orgel 5590 III/39 Wuppertal Suitbertus

Opus 5590 Bj.1978   Schwellwerk
RP: Krummhorn HW: Kornett 3f, Mixtur 5f, Zimbel 3f Zündelholzer

zu Wuppertal Op 5590

Nach Wartungen solcher Orgeln, die durch Größe und Zeitpunkt ihrer Erbauung erheblich die Firmengeschicke beeinflusst haben, da macht man sich seine Gedanken und gibt diese Reflexionen gerne weiter.
5590 Bild+Dispo [427 KB]

Hilliard-Ensemble meets Walcker-Organ


PASSIO von Arvo Paert

Heiligen-Geist-Kirche Rostock, Walcker-Orgel Opus 1399

The Hilliard Ensemble

Evangelistenquartett
Mary Seers – Sopran
David James – Countertenor
Rogers Covey-Crump – Tenor
Gordon Jones – Bariton

Christus
Robert Macdonald – Bass
Pilatus
Steven Harrold – Tenor
Instrumentalisten
Eilis Cranitch – Violine
Sophie Harris – Violoncello
Melinda Maxwell – Oboe
Clemens Schlemmer – Fagott
Christopher Bowers-Broadbent – Orgel

Rostocker Motettenchor

wir gratulieren....

Walcker-Orgel Opus 4487 Ingolstadt Bj 1964

50 Jahre Walcker-Orgel....
Das Jahr 1964 war geprägt vom größtem Bauvolumen der Nachkriegszeit im Hause Walcker und damit vom höchsten Umsatz überhaupt in der Geschichte des europäischen Orgelbaus, wenn man die Kaufkraft dagegen rechnet.
Damit könnten wir über 210 Orgelbesitzer zum 50jährigen Jubiläum gratulieren, wenn sie alle noch greifbar wären, denn viele davon befinden sich heute von Portugal bis Polen im uninformierten Zustande. Vom Typus des Rucksackorgelbauers hat sich so eine Metamorphose zur Rucksackorgel weiterentwickelt.
Wir legen eine Auswahlliste der 1964 gebauten Walcker-Orgeln im PDF-Format hier bei, aus der hervorgeht, dass Walcker in diesem Jahr Instrumente mit insgesamt 2.063 Register erstellt hat! Diese Liste ist nicht ganz komplett, [318 KB] das Ergebnis dürfte um einige Register höher liegen.
Ein wichtiges Element diese Zeit war der ideologisch gefärbte Kampf gegen die elektronische Orgel. Hätte es die Firma Walcker in dieser Form nicht gegeben, so wären nicht die Kleinorgeln und Positive Walckers in die Kirchen von Essen bis Bremerhaven marschiert sondern die billig und schnell lieferbaren Elektroneninstrumente, die dann alle zehn Jahre ausgewechselt worden wären.
Vielleicht haben wir es hier mit einer letzten Bewegung hin zur alten Kultur, zur Bewahrung vom Naturhaften in Ritual und Mystik zu tun, was sich heute längst aufgelöst hat in Beliebigkeit, Technovergötterung, Egalisierung. Wenig Auserwählte gibt es, die die Zeiten neu bewerten.

Sonderangebot "Laycock & Banister"

Disposition der Laycock & Bannister Orgel
mechan. Schleifladen

Great C-a'''
Open Diapason 8'
Dulciana 8'
Hohl Flute 8'
Principal 4'

Swell
Violin Diapason 8'
Salicional 8'
Lieblich Gedact 8'
Oboe 8'
Tremulant

Pedal C-f'
Bourdon 16'
Couplers
Swell to Pedals
Swell to Great
Great to Pedals
Orgel ist ausgereinigt und vollständig spielbar
Sonderkonditionen nur kurzfristig gültig
PREIS: 18.800,-- Euro incl. Abbau, Transport, Wiederaufbau und Intonation, spielfertige Übergabe.
Die Orgel ist ab Mai in einer Kirche in England auszubauen.

weitere Aufträge für 2014

NEUWIED, OPUS 5771, II/16, BJ 1981 RONSDORF, OPUS 4092, II/23, BJ 1962
I.Manual Hauptwerk C-g3
1. Prinzipal 8'
2. Koppelflöte 8'
3. Prinzipal 4'
4. Waldflöte 2'
5. Sesquialter 2fach 2 2/3'+ 1 3/5'
6. Mixtur 5f. 2 2/3
Tremulant
Koppel II/I
II.Man. Brustwerk im Schweller
7. Rohrflöte 8'
8. Salicional 8'
9. Blockflöte 4'
10. Prinzipal 2'
11. Scharff 3 fach
12. Cromorne 8'
Tremulant
Pedal C-f1
13. Subbaß 16'
14. Metallflöte 8'
15. Choralbaß 4'
16. Fagott 16'

Koppeln II/P, I/P
3 Freie Kombinationen
Tutti, Auslöser
Zungeneinzel ab
I.Manual Hauptwerk C-g3
1. Prinzipal 8’
2. Rohrflöte 8’
3. Oktave 4’
4. Koppelflöte 4’
5. Waldflöte 2’
6. Mixtur 4-5fach 1 1/3’
7. Span. Trompete 8’
II.Manual Positiv
8. Holzgedackt 8’
9. Prinzipal 4’
10. Rohrpommer 4’
11. Oktave 2’
12. Quintflöte 1 1/3’
13. Sesquialter 2fach 2 2/3’
14. Scharfzimbel 3-4fach
15. Krummhorn 8’
Tremolo
Pedal C-f1
16. Subbaß 16’
17. Prinzipalbaß 8’
18. Rohrgedackt 8’
19. Gemshorn 4’
20. Nachthorn 2’
21. Mixtur 4fach
22. Fagott 16’
23. Schalmey 4’
Normalkoppeln
Reinigung und Neuintonation Reinigung, Prospekt überarbeiten

Bücher und mehr

Das Buch "Wolfgang Metzler - Romantischer Orgelbau in Deutschland" wird momentan gescannt und dann in neuem Gewand als Druckwerk wieder erhältlich sein. Ich schätze, dass die Kosten um 10-12 Euro liegen. Wir hoffen, die bestellten Bücher nach Ostern ausliefern zu können.

als Nachdruck haben wir außerdem noch geplant :
● Jo Fischer "Orgelbauergeschlecht Walcker" und
Oscar Walcker "Erinnerungen"
sowohl als paperware und als ebook (pro Band sind 10,--Euro angedacht).
Die elektronische Form hat den Vorteil mit "Suchfunktion" schneller an Details zu gelangen, während natürlich die Papierform gemütlicher verblättert werden kann.

● Unser USA-Aufenthalt findet man hier im Magazin.

● Der letzte Aufenthalt in Cairo mit Konzert von Prof. Neumann an der Walcker-Orgel wurde hierher verschoben.

Seit etwa 10 Jahren werden von mir alle Neuigkeiten rund um Walcker-Orgeln in einer Opus-Datenbank erfasst, die nun webfähig gemacht und demnächst auf unseren Seiten für power-organ-user nutzbar sein wird.

Neuer Blog

Gedanken während dem sonntäglichen Frühstücksfernsehen
über das Projekt "Orgel"
(...) Die in der Frühromantik geschaffene Orgel war “die Stimme Gottes”, das einzig künstlerische was von Gott überhaupt geoffenbart werden konnte, denn es galt das Bilderverbot; und damit war die Orgel heilig und nur von auserwählten Schöpferhandwerkern mit begnadeten Händen darstellbar. Weiter

...genial Ihre Gedanken während des Frühstücksfernsehens am 23.3. – und Fernsehen bildet doch!... Grüße jk

... soso, Fernsehen. Schlagworte gegen die Hl.Messe oder der Hunger nach dem unendlich entfernten Gott, wie von BS ... ABE

Walcker Positiv E mit Ambitionen

Walcker Opus 5118 nahe Bremen

An diesem interessanten Positiv hatte ich Gelegenheit in den letzten 3 Tagen zu arbeiten. Es befindet sich in einem schönen Landhaus nahe Bremen.
Das Besondere an diesem Örgelchen ist eigentlich sein Besitzer, der mit großem Engagement alle Feinheiten, die möglich sind, aus diesem Instrument herausholt.
So konnten wir feststellen, dass sich die Vallotti-Stimmung gut für diese Orgel eignet, da die Terzen und andere Intervalle bei der gleichstufigen Temperatur unangenehm werden können. Denn hier haben wir die Aliquoten in unmittelbarer Nähe, noch dazu mit eng mensurierten und recht weit labierten Prinzipalpfeifen.
Ein gemässigt intonierter Prinzipal 4 gab der ganzen Orgel einen schönen Glanz, während der ungewöhnliche Oktavbaß 8 etwas angehoben werden musste und wärmendes Bassgefühl aufkommen lässt. Eine neue Positiv-Erfahrung, die ich nicht missen möchte. gewalcker@t-online.de
I.Manual C-g''' Gedeckt 8, Prinzipal 4, Sesquialter 2f ab b, Mixtur 2-3f 2/3 - II.Man. Gemshorn 8, Rohrflöte 4, Oktave 2, Quinte 1 1/3' - Pedal C-f' Subbaß 16, Oktavbaß 8, Choralbaß 4 .

Orgeln in Bogota/ Colombia

an der Walcker-Orgel im Gimnasio Moderno, in dem alle Präsidenten Kolumbiens zur Schule gingen.

... haben wir hier abgelegt. Diese Seite wird im Laufe der nächsten Tage mit Dispositionen und Dokumentationen ergänzt.
Hier soll zunächst einmal nur ein ganz herzlicher Gruß an alle Freunde und Orgelfreunde Kolumbiens plaziert werden.
Ein solch schönes Erlebnis, wie die Reise nach und in Kolumbien habe ich lange nicht erlebt. Ihr werdet von uns bald weiteres hören.

..was gesagt sein muss

Gestern wurde mir eine Frage gestellt, die, wie mir scheint, das Drama "Orgelbau" der letzten 150 Jahre ganz schön bunt beleuchtet.
Ich gebe nur meine Antwort darauf weiter: Es ist beim Künstler so, dass er nicht viel redet, nicht reden darf, weil er das Kunstwerk verraten würde. Der Unkünstler, der Wissenschaftler also, muss dagegen ununterbrochen quatschen, weil er die Abstraktionen in seinem Hirn auf andere Weise nicht sauber ausrichten kann und weil er sich bewusst werden muss, was und womit da etwas in ihm "denkt". Der Wissenschaftler braucht den "Begriff", der Künstler die Magie.
Das ist der generelle Unterschied bei den Orgelbauern. Am idealsten verwirklicht sich Orgelbau dort, wo eine grundlegende Synthese zwischen dem Scientisten und dem Künstler stattfindet. Diese Synthese hat sich am schönsten realisiert bei Orgelbauern wie Aristide Cavaillé-Coll und Eberhard Friedrich Walcker, zu einer Zeit als der Dreiklang "thesis- antithesis - synthesis" durch den in Tübingen geschulten Schwaben Georg W.Fr. Hegel (1770-1831) die deutsche Gesellschaft elementar beeinflusste. Nach den Weltkriegen, man muß das immer wieder deutlich und klar zur Sprache bringen, gab es im Orgelbau keinen Anspruch mehr "Künstler" sein zu wollen. Wie kläglich die Bemühungen waren den Orgelbau gar als Kunsthandwerk etablieren zu wollen (Ende der 50er Jahre), kann am Studium des Ars Organi leicht nachvollzogen werden. Man hat einfach nicht wahrnehmen wollen, dass der Künstler nicht gefällig sein will und damit wäre er kitschproduzierender Populist, sondern er kann nur in einer stilgesättigten und begeisterungsfähigen Gesellschaft gedeihen, die sich selbstbewußt die Bespiegelung des Künstlers auch gefallen lässt. Und Be-geist-erung finden wir heute doch nur noch in Technik und Konsum und natürlich beim Verzehr vom Begriffsgulasch der "fröhlichen" Wissenschaften. gwm noch in Colombia

erst muß eine Revolution kommen

Opus 806 Schitomir, Ukraine

Diese Orgel habe ich im Dez.2013 besucht und danach Gelegenheit erhalten Bischof und Erzbischof in Kiew treffen zu dürfen.

Vor über einem Jahr saß ich beim Erzbischof Peter mit Bischof Stanislav in dessen Räumen der Kathedrale in Kiew. Bei diesem Gespräch haben wir uns nach Möglichkeiten für die Restaurierung der Walcker-Orgel in Shytomyr und über Orgeln in Odessa und Lemberg unterhalten. (Man erinnere sich, dass ja Oscar Walckers Ehefrau Helene, eine gebürtige Odessianerin war und so alles Walcker-Mayersche halb ukrainischen Ursprungs ist. Aber die Krim soll ja jetzt wieder russisch werden.)
Auf unsere Restaurierung in Kairo sich beziehend meinte Erzbischof Peter, dass dies doch ein seltsamer Umstand sei, unmittelbar nach der Revolution dort solch eine Orgelarbeit durchführen zu können. Hierauf entgegnete ich, dass wir wohl auch in der Ukraine erst nach einer Revolution zu solchen Möglichkeiten kommen würden, und irgendwie hätten wir in Deutschland sowieso immer den Eindruck, die Ukraine würde sich in permanenter Revolution befinden...
Das fanden die beiden Herren so belustigend, dass lauthals gelacht wurde.
Heute jedoch kann man durchaus die Zustände von Kairo und Kiew vergleichen. Allerdings stand in Kairo nie eine Abspaltung bevor und eine solche Spannung zwischen zwei Machtblöcken, wie es in der Ukraine der Fall ist, wird keine glatte Lösung versprechen.
Vielleicht aber wird sogar die Revolution zur Mutter der Orgelrestaurierung? gwm Feb2014

neue CD <<NIGEL OGDEN auf WalckerOrgel Op.680>>


Diese neue OrgelCD von Nigel Ogden hat mich sehr positiv überrascht. Die Walckerin Opus 680 im Jahre 1894 mit II/28 auf pneumatische Kegelladen gebaut hat natürlich auch ihre anglizistischen und reformerischen Neobewegungen hinter sich gebracht. Dennoch klingt das Instrument unter den Händen von Nigel frisch und warm und keinesfalls in die falsche Richtung verbogen, wie kontinental verformte Experimente. Wir halten hier keine strenge Klassikerinterpretationen in Händen mit Pflichtfach JSB und dreifach getunter Geschwindigkeiten, sondern Kirchenlieder mit schönen Arrangements, die farbenreich und lebendig vorgetragen werden. Etwas Stilles, Offenes, vielleicht mit einer kleinen Konzession an den populären Geschmack.
Für Freunde der Walcker-Orgel und Freunde des englischen Orgelgeschmacks genau das Richtige. Ich werde diese CD öfters ins Fach legen. siehe auch unsere Opusseite St.Annes@the sea mit der ursprünglichen Dispo aus 1894. Die CD kann hier geordert werden: http://organs.co.uk/index.php/players/product/1902-nigel-ogden-love-divine-2013 und bei itunes: https://itunes.apple.com/gb/album/love-divine/id682591966 oder Amazon: http://www.amazon.com/Love-Divine-Nigel-Ogden/dp/B00EABPEBK

Opus 593 Berlin - Tanaka

Opus 593 Berlin Gymnasium, Tanaka

Das Bild dieser Orgel fiel mir zufällig beim Inventarisieren verschiedener nicht erfasster Orgelbilder (Fotografien) vor 1900 in die Hände.

Mit dieser Orgel können wir wahrlich mit einer kleinen Sensation aufwarten. Das Instrument ist in mehrfacher Hinsicht eine interessante Sache. Der Japanische Musikwissenschaftler Tanaka, der 1892 mit Oscar und Karl Walcker in Kontakt kam, wurde von Kaiser Wilhelm später mit einem hohen Orden ausgezeichnet. Oscar Walcker erlernt von ihm die ersten Geheimnisse der Elektrik. Und hier sind wir beim nächsten Thema, denn bei dieser reingestimmten Orgel handelt es sich um die erste elektrische Walcker-Orgel.
Rund zehn Jahre später wird die renovierte Orgel im Ulmer Münster in Betrieb genommen, darunter ein Werk, das ebenfalls elektropneumatisch betrieben wird. Das Ulmer Instrument war zu jener Zeit eine Orgel mit drei verschiedenen Trakturen: mechanisch, pneumatisch und elektropneumatisch.
Im Münchener Odeon baut Oscar Walcker dann 1906 seine erste elektropneumatische Konzertsaalorgel, die in fulminanter Weise von Max Reger abgenommen wurde.

Rudolf Quoika "Schweitzer und das Haus Walcker"

vor nahezu 50 Jahren schrieb Rudolf Quoika den Artikel "Albert Schweitzer und das Haus Walcker", [131 KB] der in unseren Hausmitteilungen Nr. 34 abgedruckt war und der eine interessante historische Orgelepoche beleuchtet, weswegen wir diesen Text hier als PDF zur Verfügung stellen.
Ein weiterer großartiger Artikel von Quoika gibt es schon längere Zeit auf unseren Internetseiten, "Walcker und die Orgel des 19.Jahrhunderts" [107 KB] - ein Kapitel Stilgeschichte, der hochinteressante Zusammenhänge klarlegt.

Walcker-Kleinorgeln 1940-1974

Mit diesem Artikel wollen wir eine Übersicht über die viel- oder einfältigen Entwicklungen der Walcker-Kleinorgeln im Zeitfenster 1940-1974 dokumentieren. Hierzu gibt es sehr viele Anfragen bei uns, welche im Vorfeld über diesen Text und die nachfolgenden Bilder geklärt werden können. (kompletter Artikel mit Bildern der Orgeln als PDF [1.260 KB] )
Das Positiv war die Grundidee der 1950er und 1960er Jahre und selbst große Orgeln hatten "Positiv-Seele" mit zugeschnürter Mensur. Die Deutschen waren vorübergehend vom "Großen" (Faust:Unendlicher Raum und Ewigkeit) geheilt und widmeten sich vermehrt dem "Kleinen". Heute sind sie bekanntlich beim "Mikroskopischen", dem Digitalen angekommen. Der komplette Artikel auf Walcker.com Magazin
This article is also available in english language as pdf [1.218 KB]

aus aktuellem Anlass....

Cornelius Gurlitt, der momentan die Kunstwelt in Atem hält, hat nicht nur einen berühmten Vorfahren, aber einen, der intensiv mit der Firma Walcker zu tun hatte, nämlich sein Cousin Willibald Gurlitt. Der berühmte Musikwissenschaftler, hier auf einem Bild aus der Walcker- Hausmitteilung 12/13, November 1955, hat mit meinem Vater die Praetoriusorgel nach Freiburg gebaut. Man vermutet, dass die Bildsammlung von 1500 Gemälden auf Willibald Gurlitt's Bruder Hildebrand zurückgeht, der am König-Albert-Museum in Zwickau Direktor war. Die Familie Gurlitt galt als "jüdisch versippt", was Hildebrand Gurlitt den Posten als Direktor schon 1930 kostete. Daraufhin machte er sich als Kunsthändler selbständig und wurde später auf wundersame Weise in eine Gruppe zur Ausstattung des "Führermuseums" integriert.

Historic Pipe Organs we worked on:

           
           
 
           MOTHERWELL - SCOTLAND II/23
                     CAIRO - EGYPT  II/18
                             ROMA -  ITALY IV/72
                      BUCAREST -  ROMANIA III/54

     

              Please feel free to contact us.
        All languages will be heard and answered   
    EF WALCKER ORGELBAU GMBH  
             - living organbuilding since 1781 -
                 gerhard@walcker.com

NEW WALCKER BROCHURE HM48


WALCKER_KLEINORGELN von 1940 bis 1974 als pdf [1.260 KB]

The new brochure of Walcker 2013 is available here as a PDF-document
HAUSMITTEILUNG 48 als PDF. [9.443 KB] and HM48_deckblatt [221 KB]

PDF in english and german language

new english pdf-document:

THE WALCKER-POSITVE from 1940 to 1974 pdf.document english language [1.218 KB]

IN 1833, THE SAME YEAR in which Aristide Cavaillé-Coll received the contract for the Basilica of St. Denis, a relatively obscure provincial organbuilder in Germany completed a monumental instrument for a prestigious Frankfurt church and thereby set the pace for his profession during the entire remainder of the century.... complete
++ KURT LUEDERS - "In Search of the Reger-Organ" [210 KB]
++The House of Walcker: A Brief Historical Survey (engl.)
++The Organ in the Congress Hall, Nuremberg (engl.)
++ WERNER WALCKER-MAYER- "DIE ORGEL DER REGERZEIT" [623 KB] (deutsch)
++ OSCAR WALCKER Geschichte der Orgelmensuren (deutsch [310 KB]
++ GERHARD WALCKER-MAYER- Reisebericht 0806 Schitomir [2.147 KB]

MP3 ORGANMUSIK

from our BUKAREST CD
--------------------------------------------
1 Alfred Mendelsohn [5.401 KB] (1910-1966) Toccata (1959)
2 George Enescu [5.616 KB] (1881-1955)Andante religioso (1900)
3 Richard W. Oschanitzky [11.964 KB] (1939-1979)
Kaleidoskop. Variationen und Passacaglia nach einem eigenen Thema (op. 9, 1959/1963)
4-6 Gheorghe Firca (geb. 1935)
Drei kleine Präludien - nach rumänisch-orthodoxen Kirchengesängen aus dem Banat (1986)
4- Maestoso
5- Larghetto teneramente
6- Moderato
7-8 Cesar Franck: (1822-1890) Grande piece symphonique, op. 17
9 Joh. Seb. Bach (1685-1750) Fantasia, G-Dur, BWV 572
10 Louis Vierne (1870-1937) Carillon de Westminster
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
CHURCHMUSIK IN GERMANY 1933-1945
KIRCHENMUSIK in NAZIDEUTSCHLAND [49.925 KB]

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
from the Walcker-organ in Schlock we got this nice sound probe:
+++ Orgel Opus 1621, III/38,Bj. 1911 , soundprobe: Hörbar an diesem Klangfile [839 KB] .

------------------------------------------------------------------------------------------------------------
see also our record from Manfred Kleber in Kairo at the Walcker-organ on this page down

der neue Brückner ist da!

Brückners neues Opus "curioso et furioso", jetzt bei Daniel Kuhnert erschienen. Die Grafik zeigt die Walcker-Orgel Opus 4073 Bj 1960, III/38.

Hints for Organ-literature and more

+++ Roman Bissinger, Eigenverlag Edition Bissinger München 2013,
5 Choralbearbeitungen im romantischen Stil für Orgel solo.
Hochformat  18 Seiten Euro 12,90
Notensatz Dr. Roman Jungegger, Wien
Das erste Orgelalbum von Roman Bissinger, Jahrgang 1967, liegt vor.
Zu diesem unternehmerischen Wagnis gratuliere ich recht herzlich.
Das Verlagsprodukt kann sich sehen lassen: in hochwertige ästhetischer Gestaltung
präsentiert das Heft fünf formvollendete klangschöne Choralwerke zu Liedern aus dem katholischen Gesangbuch "GOTTESLOB".
Als stilistisches Vorbild dienten dazu die selten unerreichten "Psalm- und Koraalbewerkingen" niederländischer Tradition.
Roman Bissingers Ausgabe kann hier mühelos mithalten.
Die Stimmführung verläuft immer harmonisch in goldrichtigen Proportionen (Gegenbewegung, Steigerungsbögen, chromatische Einfärbungen),
oft liegt die Choralmelodie ("Cantus firmus") in Tenorlage.
Zudem sind Registrierungshinweise sowie die Dispostion der "Jonathan BÄTZ (1787-1849)-Orgel" -erbaut 1825 bis 1831-
angegeben. www.christoph-brueckner.de
---------------------------------------------------------------------------------------------------
+++ NEUERSCHEINUNG: Maren Goltz: Musikstudium in der Diktatur – Das Landeskonservatorium der Musik / die Staatliche Hochschule für Musik Leipzig in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945, Stuttgart 2013 (= Pallas Athene, 46). Enthalten sind in dem Band neben einem ausführlichen Beitrag zur Mendelssohn-Rezeption Kapitel (bzw. Ausführungen) zur "Arisierung" von Geschichte und Gegenwart, zur Sekretierung der Musikhochschulbibliothek im Nationalsozialismus, zur Aufwertung der Musikpädagogik, zu Karl Straube, J. N. David, Gottfried Müller, Reinhard Oppel, Georg Trexler, Hanns Niedecken-Gebhard, Mary Wigman sowie zu Ivo Partsch.
---------------------------------------------------------------------------------------------------
+++Pierre Lauwers send us the link to http://bdh.bne.es/bnesearch/biblioteca/Merklin,%20Alberto where you can get the complete book of Alberto Merklin's "Organologica from 1925 as a PDF document
---------------------------------------------------------------------------------------------------
+++ our personal view of the organ world: Hausmitteilung 48 (german) (Inhaltsverzeichnis) [319 KB] . This printed booklett you can get for 8,-- Euro. That is the most interesting Organ information you will have this year! gerhard@walcker.com
---------------------------------------------------------------------------------------------------

Sonderangebote Bücher

* Walcker-Hausmitteilung Nr 48 aus März 2013 8,--€
* Kaufmann "Orgel+ Nationalsozialismus" 28,--
* Klaus Schweizer "Die Sonatensatzform im Schaffen Alban Bergs" 10,--€
* Moosmann-Schäfer "Eberhard Friedrich Walcker (1794-1872)" 8,--€
* Kleemann " Die Orgelmacher und ihr Schaffen Herzogtum Württemb." 8,--€
* Lohmann "Musiké und Logos" 8,--€
* Sachs "Mensura fistularum" 2 Bände, Leinengebunden, 60,--€ (nur 2 vorrätig)
* Matthias Weber "for two to play" Musik für mehrere Spieler einer Orgel, 8,-- €

alle Preise incl. Versand und MWST innerhalb Deutschland
nur noch wenige Exemplare vorrätig
Bestellung hier: gerhard@walcker.com

Fluchtpunkt: Hayange

Opus 100 von Dalstein-Haerpfer

III/52, Bj 1892 in der Katholischen Kirche St. Martin, Hayange

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen einer Begegnung, die man als Orgelbauer nicht jede Woche zu verzeichnen hat: dem Opus 100 der Dalstein-Haerpfer-Orgelbauer, die damit wohl eine der schönsten Orgeln im Lothringischen oder wie man hier sagt, im Moselgebiet, gebaut haben.
Unheimlich, wunderbar, fantastisch ..., so oder ähnliches konnten wir während des Vortrags von Olivier Schmitt von uns geben, wobei es natürlich auch wieder schön war Olivier, der hier nun Titularorganist geworden ist, Pierre Lauwers, ein immer noch von Kopf bis Fuß begeisterter Orgelliebhaber und Kenner diffizielster Klangfeinheiten, sowie Franck Lechene aus Strasbourg zu treffen und zu fachsimpeln über Orgelromantik, Cavaillé, Walcker, das Elsaß und die lothringische Orgelwelt. Ich verrate heute nicht viel mehr, als dass wir in Kürze hier Klänge, Bilder und Dispo dieser Perle der Orgelbaukunst aus 1892 vorstellen werden.
Dieses wundervolle Instrument, 1998 vom letzten Haerpfer in hervorragender Weise restauriert, stellt eine gelungene Synthese von deutscher und französischer Orgelromantik dar, was in sich ein durchaus schlüssiges Konzept ergibt und das am Klang, aber auch in der Technik gut nachvollzogen werden kann. Wir werden das anhand von Bildern und von Klangaufzeichnungen in den nächsten Tagen dokumentieren (gwm)

Klang-Videoaufzeichnungen gibt es hier:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tgcjes4uo10
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=HIqZEhyWFek
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=37Yfm_znLvc

Bilder von der Dalstein-Haerpfer in Hayange




MP3 présentation

présentation (ca.20min) de l'orgue par Olivier Schmitt, et la discussion Pierre, Olivier, Franck, Gerhard, (recording by smartphone)

Extrait de "Philippe Lefebvre(ca. 3min)- Franz Liszt, Prélude et Fugue sur BACH" à Dalstein-Haerpfer orgue à Hayange (recording professional)
nous vous recommandons ce merveilleux CD qui représente les caractéristiques de l'organe magnifiquement

Disposition

I. Grand orgue (56 notes, C-g''' ) III. Récit expressif
1. Montre 16 30. Quintaton 16
2. Bourdon 16 31. Principal-Violon 8
3. Principal 8 32. Bourdon 8
4. Bourdon 8 33. Flûte harmonique 8
5. Flûte majeur 8 34. Éolienne 8
6. Gemshorn 8 35. Voix céleste 8
7. Viola di Gamba 8 36. Flûte octaviante 4
8. Quinteflte 5 1/3 37. Gemshorn 4
9. Prestant 4 38. Octavin 2
10. Flûte 4 39. Fagott 16
11. Quinte 2 2/3 40. Trompette harmonique 8
12. Doublette 2 41. Basson-Hautbois 8
13. Cornet 5 rangs 42. Voix humaine 8
14. Plein-jeu 5-6 rangs 43. Clairon 4
15. Basson 16
16. Trompette 8
17. Clairon 4
II. Positif expressif Pédale (27 notes, C-d' )
18. Bourdon 16 44. Principalbaß 16
19. Principal 8 45. Violonbaß 16
20. Flûte bouchée 8 46. Subbaß 16
21. Flûte amabile 8 47. Quintbaß 10 2/3
22. Salicional 8 48. Octavbaß 8
23. Fugara 8 49. Violoncelle 8
24. Flûte harmonique 4 50. Principal 4
25. Octave 4 51. Bombarde 16
26. Octave 2 52. Trompette 8
27. Harmonia æthera 3 rangs 53. Clairon 4
28. Trompette harmonique 8
29. Clarinette 8
 
Accouplements II/I, III/I, III/II et Général
Tirasses I, II, III et Générale
Appels anches I+P, II, III et Général
4 Combinaisons fixes (p, mf, f et tutti)
Expressions II, III
Crescendo
Trémolo III
Tonnerre (C-F de la pédale)
Sonnette du souffleur

VERSCHIEDENES

Orgelkonzert Wolfgang Kleber in Kairo

Wolfgang Kleber an der Walcker-Orgel Kairo

Hier das komplette Konzert von Wolfgang Kleber gespielt am 07.11.2012 auf der historischen Walcker-Orgel (II/17, Bj 1912) in Kairo als MP3-Dateien:
01 Johann Sebastian Bach (1685-1750) [8.714 KB] Präludium und Fuge C-dur, BWV 547, Choralbearbeitung "Schmücke dich, oh liebe Seele" BWV 654
02 Felix Mendelssohn Bartholdy [12.365 KB] (1809-1847) Sonate f-moll (mit dem Choral "Was mein Gott will, das gescheh allzeit")
03 Johannes Brahms (1833-1897) [1.756 KB] Choralbearbeitung "Schmücke dich, oh liebe Seele"
04 Max Reger (1873-1916) [13.329 KB] Fantasie und Fuge d-moll Op. 135b
05 Olivier Messiaen (1908-1992) [10.031 KB] Verset pour la fete de la Dédicace
06 Léon Boellmann (1862-1897) [3.500 KB] Toccata aus Suite gothique
Zugabe aus "der Clou" [2.789 KB]
gewalcker@t-online.de 09.11.12

Großartige Resonanz zum Konzert Wolfgang Klebers

Die sehr positiven Reaktionen zum Konzert Wolfgang Klebers in Kairo auf der Walcker-Orgel in der Deutschen Evangelischen Kirche wird mich nun veranlassen, auch das zweite Konzert, gespielt am 9.11. in Kairo in digitalisierter Form auf unseren Internetseiten zu präsentieren.
Kleber, der das Gesamtwerk KURT HESSENBERG's auf einer CD eingespielt hat, zeigt in diesem Konzert vom 9.11. die Fantasia "Sonne der Gerechtigkeit", die ich persönlich auf unserer Orgel eher als eine Reminiszenz an die Spätromantik denn als neobarocke Komposition ausmachen würde und die in jedem Falle eine hochinteressante Komposition darstellt. Da das Werk recht schwer zu spielen ist, wird man es nicht oft hören. Daneben gibt es dann KARG-ELERT-Sonatine, REGER- Kyrie und Melodia, JSB-Passacaglia c-moll....ab Anfang Dezember auf unserer Internetseite.

Die Orgelwelt um Anton Bruckner

In dem nachstehenden Brief von Anton Bruckner aus dem Jahre 1893, unterer Absatz: würde Mauracher nicht genommen werden, so nur noch Walker aus Ludwigsburg, der die Orgel zu St. Stefan und die der Votivkirche meisterhaft gefertigt hat, - sonst Keiner! (aus Rudolf Quoika - Die Orgelwelt um Anton Bruckner , 1966)

Orlando und Bosco an der Walcker-Orgel Opus 478, die nun, nach Neubelederung des Magazinbalges und überarbeiteten Erdbebenschäden wieder zu Konzerten aufwarten kann. Sie ist mit der Dom-Orgel in San José die einzige historische Orgel im Land, die vollständig spielbar ist. Das ist diesen beiden Männern zu verdanken, die monatelang jedes Wochenende geopfert haben, um das Instrument spielbar zu bekommen.

Erdbeben in Grecia, Costa Rica

In Costa Rica fand Anfang Oktober 2012 ein Erdbeben statt, das auch unsere Walcker-Orgel Opus 478 beschädigte. An den nachfolgenden Bildern kann dies leicht nachvollzogen werden.
Wir haben eine Spende an Orlando geschickt mit Material zum Beledern des Magazinbalges im Wert von rund 600,--€, der schon seit zwei Jahrzehnten zu Problemen Anlaß gab.
Diese Arbeit haben Orlando und Bosco auf unseren diversen Blogs studiert und tatsächlich diesen großen Balg, wie ich meine, hervorragend instand gesetzt. Das freut uns und dazu schicken wir hiermit unsere Glückwünsche. Damit ist nun wieder die älteste Walcker-Orgel in Costa Rica spielbar und für Konzerte zum Einsatz bereit.
Am 9.Dezember findet wieder das erste Konzert nach der Reparatur statt. Das Konzert wird von der Deutschen Botschaft in San José gesponsert, die damit wieder einmal beweist, dass sie sehr fruchtbar auf die Orgelkultur des Landes wirksam sein kann.
18.11.2012 gwm
weitere Bilder und Nachrichten über diese Orgel, die immer wieder von begeisterten Organisten bespielt wird auf unserer Opusseite 478

Redundant Pipe Organs Great Britain

++++ we are ready for you: dismantling, transport, reconstruction, Redundant Pipe Organs - worldwide -. List of GB-organs

new 02.10.13
M0238 [595 KB] - Halmshaw,1943 II/16

M0205 - [582 KB] Eustace, 1891 II/23
M0211 [542 KB] - Rothwell, 1905, II/22
M0219 [763 KB] - Conachwer, 1886, II/10
M0221 [693 KB] - Vowles, 1890, II/22
M0222 [511 KB] - Nelson, 1935, I/7
M0224 [718 KB] - Keates, 1911, III/34
M0225 [685 KB] - Young, 1896, II/21
M0234 [522 KB] - Bishop&Sons, 1870, II/9
M0235 [833 KB] - Osmond, ?1920, II/16

M0183 [612 KB] - Ernst Wadsworth, 1926
M0205 [582 KB] - Eustace Insgram, 1891
M0211 [542 KB] - Rothwell, 1905
M0219 [763 KB] - Conacher, 1886
M0221 [693 KB] - Vowles, 1890
M0222 [511 KB] - Nelson, 1935
M0223 [795 KB] - Holt(?), 1851
M0224 [718 KB] - Albert Keates, 1911
M0225 [685 KB] - Alexander Young, 1896

All information without guarantee

NEW BLOGs

WalckerBlog

Windanlage in spätromantischen Orgel – Beispiel Motherwell Op.876 Bj.1900

Ein großer Irrtum liegt vor, wenn man meint, bei diesen spätromantischen “singenden” Orgeln, die Windanlage, die ursprünglich organisch mit Hand-oder Fußbetrieb den Wind erzeugte, einfach einen Motor anstelle des Menschen zu setzen, und dann immer noch die Weichheit und Gediegenheit des warmen Klanges erwarten zu können. Aus Kostengründen wird es oft nicht möglich sein, die […]

AeolineBlog

Doppelflöte 8′ und Bourdon 16′ Motherwell Opus 876

Der Bourdon 16′ dieser Orgel mit Baujahr 1900 ist wohl der tragendste und grundvollste Bourdon, an den ich mich erinnern kann. Ich habe es aufgegeben selbst mit guten Mikrophonen diese Klänge in digitale Klänge umwandeln zu wollen. Das Geheimnis nämlich ist weniger der direkte meßbare Frequenzumfang und das, was man auch in dicken Baßboxen überführen […]

Eberhard Friedrich Blog

Eberhard Friedrich Walckers Stellungnahme gegen Pneumatik & pro Barker

Von dieser Stellungnahme aus dem Jahre 1868 haben wir hier ein Abschrift, aus der man die Schlussfolgerung des Meisters nachvollziehen kann. Es spricht sich ausdrücklich für den Barkerhebel aus und gegen die von dem Briefpartner bevorzugten und angebotenen pneumatischen Registertraktur. Außerdem erfahren durch die Feder Eberhard Friedrich Walckers, dass er selbst bereits schlechte Erfahrungen mit […]

OrgelbuchBlog

Toepfer, Die Orgel, Nachdruck von der GDO

Eine nette Geste des GDO uns Mitgliedern allen einen Nachdruck des legendären “Töpfer”  zuzustellen, ganz unvorbereitet. Nur, das Ding ist einfach unlesbar. Wer sich schon einmal die Mühe gemacht hat durch die “verkrümmte Sprechachse” des Winfried Ellerhorst durchzuarbeiten , den es bei unserem Buchblog kostenfrei als PDF-Variante gibt, mit seiner nach “techno-” und “science-” schielenden […]

RSS Walcker-Orgelbau abonnieren