walcker.com -seit 1781 Orgelbau-

welcome Walcker-Organ-Fans worldwide

    a very warm welcome to all friends
    of the Walcker Pipe Organs.
We are very pleased of resonances from all 5 continents and we are trying to help all people when they have questions about their organs. So we restaured organs in Australia, Romania, Italy, Costa Rica, Great Britain, Egypt. Our team of master organbuilders will be happy to advice you in restauration or service of your pipe-organ.

Unsere Internetseite beinhaltet eine große Datensammlung an Walcker-Orgeln. Und wenn riesige Datenmengen auf dem Internet zu präsentieren sind, ergeben sich Probleme, wie einzelne Datensätze aufzufinden sind. So erhalten wir auch von erfahrenen Benutzern immer wieder Fragen wie: "wo ist denn die Orgel von Kufstein?" oder vergleichbares.
Es ist ganz einfach. Geben Sie "Kufstein" in das linke obere Suchfeld ein und es erscheint der Link zur Orgel, die in diesem Fall eine Menge Bilder und Texte und dazu ein PDF-file von 5MB anbietet. Bei unterschiedlicher Schreibweise des Ortsnamen probiert man einfach aus.
Alle Walcker-Orgeln sind noch nicht online. Wer seine Orgel vermisst, ist eingeladen, dies uns zu melden, wenn möglich mit Bild und Dispo, auch Hinweise auf andere Internetseiten werden gerne bei Eintragungen hinterlegt.

THE NEWS of walckerorgan

from the Willis Organ in Largs, III/22, Bj 1892

Bei aller anstrengenden Arbeit, irgendwann ist Schluß. Und dann taucht man mal etwas tiefer in seine angestaute Emailflut ein:
Ein Organist aus Duisburg entdeckt die Walcker-Orgel aus 1957 neu (wobei ich ohnehin der Meinung bin, dass die verschnarchten 50er ein kulturelles Nachbrennen einer geistesstillen Spätromantik waren, ein verpupptes Sandkorn, das zur Perle hätte werden können. Wenn, ja wenn...) Aus Schwetzingen wird gesagt, dass die dort eingelagerte Kinoorgel ins Orgelzentrum nach Valley verfrachtet wird..(ein schöner musealer Tod, womöglich wird die Prinzessin gar noch gesalbt.). Zwei chilenische Orgelbastler ertiefgründen mit Stimmtabellen ihre analytischen Fähigkeiten, um in der Anfangsphase einer Restaurierung stimmungstechnisch gewappnet zu sein, falls man stimmt? und wie in Costa Rica geschehen, wo man mit lautem Tatarata von Orgelrestaurierung auf Autodidakten Basis Pressemitteilungen, eine nach der anderen flitzen lässt, erkennt man am Ende, dass der Winddruck auch hätte gemessen werden können. Oder läuft der Motor auf zwei, drei oder gar vier Phasen? Aus dem isländischen Keflavik werde ich befragt, ob die Walcker-Orgeln der 60er Jahre tatsächliche Mängel im Baßbereich aufweisen (und ich nicht antworte: "sie hätte singen sollen diese Seele und nicht schreien..") Und mit diesem Satze leite ich auf eine Kurzgeschichte Heinrich Heines über, in seinem Buch "Zur Geschichte der Religion & Philosophie in Deutschland" etwa um 1835 verfasst, womit wir endlich beim Thema wären.
Heine schildert die Geschichte eines englischen Mechanikus, der einen Apparat baut mit allen mechanischen Fähigkeiten eines Menschen. Dann lässt er den Apparat alleine und verschwindet. Und nun folgt eine abenteuerliche Geschichte, wie dieser Apparat dem Schöpfer hinterher reist und ihn drängt ihm auch eine Seele zu geben. Man lacht sich beim Lesen halbtot. Heine schließt die Geschichte ab, indem er konstatiert, "beseelt und nichtbeseelt, das sind eben die zwei grundsätzlich unterschiedlichen Seinsweisen". Das Ganze ist der Zeit entsprechend eine Stellungnahme in Richtung Pantheismus gegen Deismus, Idealismus gegen Materialismus, und vor allem gegen die mechanostupende Auffassung des großen französischen Philosophen René Descartes gemünzt.
Mir aber gefällt das nicht. Wir Orgelbauer sind Maschinenbauer und glauben in jeder Orgel etwas von unserer Seele zurückzulassen. Der ganze Riesenhaufe Material birgt Seele in sich, die mit weiterhin beseelter Hand erweckt werden kann. Wo sonst hätte der Begriff "Seele" noch Sinn? Im Übrigen genauso, ein gutes aufgezeichnetes Konzert mir über das iPad eine Beseelung widerfahren lassen kann. Das Gegensatzpaar Seele-Materie ist heute noch schwieriger mit eiserner Trennschärfe zu behandeln, als 1835, zu einer Zeit, als in Frankfurt eine württembergische Seele sang und die war tiefreligiös, wie Heine auch. (gwm)

Ein 70jähriger schottischer Orgelbauer besucht uns,
der gerade von der Stimmung einer Father Willis-Orgel hier in der Gegend um Motherwell kam, Baujahr um 1864, und deren klangliche Eigenschaften er mir detailreich beschrieb. Unter anderem hatte es ihm die terzhaltige Mixtur angetan. Nun war er ganz überrascht als ich ihn nach der Form der Klarinettenzunge befragte, denn hier in England gibt es keine "free-reeds", also durchschlagende Zungen. Wir sehen, dass die unterschiedliche Behandlung allein der Zungen, ein wesentliches Merkmal der deutschen romantischen Orgel ist: hier will man keine Lautstärke, erst in der Spätromantik hat man diese Dinge adaptiert (...weil der deutsche Hörmuffel halt Franck und Cesar dazu ziehen musste, er braucht eingängige Melodien (..) mit vom Programm losgelöster Musik tut er sich schwer, da hilft es nichts, immer wieder Nietzsche zu zitieren, der das Organ der Angst, das Ohr, den Deutschen absprach:... seit Wagner würde es verlottern) Und heute hat man in den westlichen Zivilisationen einen "eisernen Käfig" in Form eines Kopfhörers um dieses "deutsche Ohr" gebaut, vor allem, um der Angst keinen Zutritt zu gewähren - die kann dann nur noch übers Auge rein. Im Angesichte von Radioaktivität nützt auch das nichts mehr. (gwm)

eine Perspektive, die man nicht oft sieht: Kilchurn-Castle mit der "Schwarzen Frau", die ab und zu in der Gegend um Loch Awe auftaucht und dann wieder spurlos verschwindet....


zu unteren YOUTUBE-Video
, das einfach gut gemacht ist und hervorragend die Orgel zeigt mit der Ironie "den Siegesgesang Israels" auf der einzig übrig gebliebenen Naziorgel zu zelebrieren. Vielleicht ein Trost, in jedem Falle eine den Pfingstfeiertagen angemessene Metamorphose eines Instrumentes, vielleicht sogar Symbol für die Wandlung einer ganzen Nation.

Kondziella an Walcker-Orgel Martin-Luther Berlin

Historic Pipe Organs we worked on:

           
           
 
           MOTHERWELL - SCOTLAND II/23
                     CAIRO - EGYPT  II/18
                             ROMA -  ITALY IV/72
                      BUCAREST -  ROMANIA III/54

     

              Please feel free to contact us.
        All languages will be heard and answered   
    EF WALCKER ORGELBAU GMBH  
             - living organbuilding since 1781 -
                 gerhard@walcker.com

PDF in english and german language

new english pdf-document: IN 1833, THE SAME YEAR in which Aristide Cavaillé-Coll received the contract for the Basilica of St. Denis, a relatively obscure provincial organbuilder in Germany completed a monumental instrument for a prestigious Frankfurt church and thereby set the pace for his profession during the entire remainder of the century.... complete
++ KURT LUEDERS - "In Search of the Reger-Organ" [210 KB]
++The House of Walcker: A Brief Historical Survey (engl.)
++The Organ in the Congress Hall, Nuremberg (engl.)
++ WERNER WALCKER-MAYER- "DIE ORGEL DER REGERZEIT" [623 KB] (deutsch)
++ OSCAR WALCKER Geschichte der Orgelmensuren (deutsch [310 KB]
++ GERHARD WALCKER-MAYER- Reisebericht 0806 Schitomir [2.147 KB]

MP3 ORGANMUSIK

from our BUKAREST CD
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1 Alfred Mendelsohn [5.401 KB] (1910-1966) Toccata (1959)
2 George Enescu [5.616 KB] (1881-1955)Andante religioso (1900)
3 Richard W. Oschanitzky [11.964 KB] (1939-1979)
Kaleidoskop. Variationen und Passacaglia nach einem eigenen Thema (op. 9, 1959/1963)
4-6 Gheorghe Firca (geb. 1935)
Drei kleine Präludien - nach rumänisch-orthodoxen Kirchengesängen aus dem Banat (1986)
4- Maestoso
5- Larghetto teneramente
6- Moderato
7-8 Cesar Franck: (1822-1890) Grande piece symphonique, op. 17
9 Joh. Seb. Bach (1685-1750) Fantasia, G-Dur, BWV 572
10 Louis Vierne (1870-1937) Carillon de Westminster
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CHURCHMUSIK IN GERMANY 1933-1945
KIRCHENMUSIK in NAZIDEUTSCHLAND [49.925 KB]

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from the Walcker-organ in Schlock we got this nice sound probe:
+++ Orgel Opus 1621, III/38,Bj. 1911 , soundprobe: Hörbar an diesem Klangfile [839 KB] .

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see also our record from Manfred Kleber in Kairo at the Walcker-organ on this page down

Hints for Organ-literature and more


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+++ NEUERSCHEINUNG: Maren Goltz: Musikstudium in der Diktatur – Das Landeskonservatorium der Musik / die Staatliche Hochschule für Musik Leipzig in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945, Stuttgart 2013 (= Pallas Athene, 46). Enthalten sind in dem Band neben einem ausführlichen Beitrag zur Mendelssohn-Rezeption Kapitel (bzw. Ausführungen) zur "Arisierung" von Geschichte und Gegenwart, zur Sekretierung der Musikhochschulbibliothek im Nationalsozialismus, zur Aufwertung der Musikpädagogik, zu Karl Straube, J. N. David, Gottfried Müller, Reinhard Oppel, Georg Trexler, Hanns Niedecken-Gebhard, Mary Wigman sowie zu Ivo Partsch.
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+++Pierre Lauwers send us the link to http://bdh.bne.es/bnesearch/biblioteca/Merklin,%20Alberto where you can get the complete book of Alberto Merklin's "Organologica from 1925 as a PDF document
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+++ our personal view of the organ world: Hausmitteilung 48 (german) (Inhaltsverzeichnis) [319 KB] . This printed booklett you can get for 8,-- Euro. That is the most interesting Organ information you will have this year! gerhard@walcker.com
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Sonderangebote Bücher

* Walcker-Hausmitteilung Nr 48 aus März 2013 8,--€
* Kaufmann "Orgel+ Nationalsozialismus" 28,--
* Klaus Schweizer "Die Sonatensatzform im Schaffen Alban Bergs" 10,--€
* Moosmann-Schäfer "Eberhard Friedrich Walcker (1794-1872)" 8,--€
* Kleemann " Die Orgelmacher und ihr Schaffen Herzogtum Württemb." 8,--€
* Lohmann "Musiké und Logos" 8,--€
* Sachs "Mensura fistularum" 2 Bände, Leinengebunden, 60,--€ (nur 2 vorrätig)
* Matthias Weber "for two to play" Musik für mehrere Spieler einer Orgel, 8,-- €

alle Preise incl. Versand und MWST innerhalb Deutschland
nur noch wenige Exemplare vorrätig
Bestellung hier: gerhard@walcker.com

Fluchtpunkt: Hayange

Opus 100 von Dalstein-Haerpfer

III/52, Bj 1892 in der Katholischen Kirche St. Martin, Hayange

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen einer Begegnung, die man als Orgelbauer nicht jede Woche zu verzeichnen hat: dem Opus 100 der Dalstein-Haerpfer-Orgelbauer, die damit wohl eine der schönsten Orgeln im Lothringischen oder wie man hier sagt, im Moselgebiet, gebaut haben.
Unheimlich, wunderbar, fantastisch ..., so oder ähnliches konnten wir während des Vortrags von Olivier Schmitt von uns geben, wobei es natürlich auch wieder schön war Olivier, der hier nun Titularorganist geworden ist, Pierre Lauwers, ein immer noch von Kopf bis Fuß begeisterter Orgelliebhaber und Kenner diffizielster Klangfeinheiten, sowie Franck Lechene aus Strasbourg zu treffen und zu fachsimpeln über Orgelromantik, Cavaillé, Walcker, das Elsaß und die lothringische Orgelwelt. Ich verrate heute nicht viel mehr, als dass wir in Kürze hier Klänge, Bilder und Dispo dieser Perle der Orgelbaukunst aus 1892 vorstellen werden.
Dieses wundervolle Instrument, 1998 vom letzten Haerpfer in hervorragender Weise restauriert, stellt eine gelungene Synthese von deutscher und französischer Orgelromantik dar, was in sich ein durchaus schlüssiges Konzept ergibt und das am Klang, aber auch in der Technik gut nachvollzogen werden kann. Wir werden das anhand von Bildern und von Klangaufzeichnungen in den nächsten Tagen dokumentieren (gwm)

Bilder von der Dalstein-Haerpfer in Hayange




MP3 présentation

présentation (ca.20min) de l'orgue par Olivier Schmitt, et la discussion Pierre, Olivier, Franck, Gerhard, (recording by smartphone)

Extrait de "Philippe Lefebvre(ca. 3min)- Franz Liszt, Prélude et Fugue sur BACH" à Dalstein-Haerpfer orgue à Hayange (recording professional)
nous vous recommandons ce merveilleux CD qui représente les caractéristiques de l'organe magnifiquement

Disposition

I. Grand orgue (56 notes, C-g''' ) III. Récit expressif
1. Montre 16 30. Quintaton 16
2. Bourdon 16 31. Principal-Violon 8
3. Principal 8 32. Bourdon 8
4. Bourdon 8 33. Flûte harmonique 8
5. Flûte majeur 8 34. Éolienne 8
6. Gemshorn 8 35. Voix céleste 8
7. Viola di Gamba 8 36. Flûte octaviante 4
8. Quinteflte 5 1/3 37. Gemshorn 4
9. Prestant 4 38. Octavin 2
10. Flûte 4 39. Fagott 16
11. Quinte 2 2/3 40. Trompette harmonique 8
12. Doublette 2 41. Basson-Hautbois 8
13. Cornet 5 rangs 42. Voix humaine 8
14. Plein-jeu 5-6 rangs 43. Clairon 4
15. Basson 16
16. Trompette 8
17. Clairon 4
II. Positif expressif Pédale (27 notes, C-d' )
18. Bourdon 16 44. Principalbaß 16
19. Principal 8 45. Violonbaß 16
20. Flûte bouchée 8 46. Subbaß 16
21. Flûte amabile 8 47. Quintbaß 10 2/3
22. Salicional 8 48. Octavbaß 8
23. Fugara 8 49. Violoncelle 8
24. Flûte harmonique 4 50. Principal 4
25. Octave 4 51. Bombarde 16
26. Octave 2 52. Trompette 8
27. Harmonia æthera 3 rangs 53. Clairon 4
28. Trompette harmonique 8
29. Clarinette 8
 
Accouplements II/I, III/I, III/II et Général
Tirasses I, II, III et Générale
Appels anches I+P, II, III et Général
4 Combinaisons fixes (p, mf, f et tutti)
Expressions II, III
Crescendo
Trémolo III
Tonnerre (C-F de la pédale)
Sonnette du souffleur

Opus 5870, II/5, Bj 1986, Rodgau

Opus 5870, II/5, Bj 1986 - Rodgau

Mayer-Hausorgel 11 Register

Diese Haus-Kirchenorgel ist kurzfristig lieferbar und auf Wunsch stellen wir diese Orgel in unserer Werkstatt auf. Nähere Info gerhard@walcker.com

Das Tanaka Harmonium aus 1893

Vor ein paar Tagen kam ein Organist bei mir in der Werkstatt vorbei, der sich gerade in Ebay ein "Walcker-Harmonium", so um die Jahrhundertwende, gekauft hatte. Er wollte nun wissen, was es mit diesem Harmonium auf sich hat, das gebrochene Tasten aufweist
und auch sonst eine seltsame Erscheinungen darstellt. Dass er an der einzig richtigen Stelle war, denn niemand auf der Welt hat mehr Unterlagen über das berühmte "TANAKA HARMONIUM", um

dass es sich hier handelte, als unsereiner, das hat der Mann sehr schnell begriffen. Bisher haben wir in dieser Sache zwei Fernsehteams aus Japan und einen Redakteur in dieser Sache begrüßen dürfen. Vor 3 Monaten gar war ein japanscher Professor hier, der aus der unmittelbaren Verwandtschaft Tanaka's stammt. Hier ein paar Hinweise auf ein kleine-große-Berühmtheit der Musikinstrumentengeschichte. (gwm) Feb 2013

Die reingestimmte Orgel

Die hier ausgeführten Erläuterungen zeigen das Prinzip der Tanaka'schen Erfindung aus dem Jahre 1893:
....ist ein Versuch, die vollkommen reine Harmonie im Unterschied von der temperierten Stimmung der Tasteninstrumente (Orgel, Harmonium, Klavier) auf einem brauchbaren Instrument zur Darstellung zu bringen. Die Terzen und Sexten der gewöhnlichen Stimmung sind viel zu hoch und deshalb dem Ohr unangenehm; auch die Quinten sind unrein. Bei diesem Instrument aber ist die Reinheit vollkommen durchgeführt.Sämtliche Musikstücke werden in C Dur und a Moll gespielt, und zwar werden nur die weißen und die hinteren schwarzen Tasten benutzt. Die Abweichungen davon werden durch einen Strich vor den Noten angezeigt, wenn statt der weißen die links zunächst liegenden schwarzen und statt der hinteren schwarzen die davor liegenden schwarzen Tasten zu drücken sind. Ein Ringchen hebt den Strich im betreffenden Takt auf.
Durch das Spiel in C Dur ist aber nicht die Tonhöhe für alle Stucke festgelegt, vielmehr kann durch Verschiebung der neben der Klaviatur liegenden Scheibe jede gewünschte Tonhöhe eingestellt werden. Diese Anordnung ermöglicht, die übliche Klaviatur zu benutzen. Es sind, wie die Figur zeigt, nur die schwarzen Tasten in 2 und 3 Teile geteilt und zwischen h, c, e und f kleine Tasten eingefügt. Während bei der temperierten Stimmung die Oktav in 12 gleiche Teile oder Halbtöne und Tasten zerlegt ist, sind es hier 40 Pfeifen in einer Oktave. Die enharmonische Verwechslung der hinteren Tasten (von fis nach ges u. s. w.) geschieht durch einen unterhalb der Tasten angebrachten Druckknopf.
Der praktische Wert dieser Orgel (Harmonium) besteht nicht etwa nur in ihrer Benutzung zu musiktheoretischen Unterrichtszwecken, sondern in erster Linie zur
Einstudierung von Gesangschören und Sologesängen und zur Begleitung von solchen und von Streichinstrumenten.

VERSCHIEDENES

Orgelkonzert Wolfgang Kleber in Kairo

Wolfgang Kleber an der Walcker-Orgel Kairo

Hier das komplette Konzert von Wolfgang Kleber gespielt am 07.11.2012 auf der historischen Walcker-Orgel (II/17, Bj 1912) in Kairo als MP3-Dateien:
01 Johann Sebastian Bach (1685-1750) [8.714 KB] Präludium und Fuge C-dur, BWV 547, Choralbearbeitung "Schmücke dich, oh liebe Seele" BWV 654
02 Felix Mendelssohn Bartholdy [12.365 KB] (1809-1847) Sonate f-moll (mit dem Choral "Was mein Gott will, das gescheh allzeit")
03 Johannes Brahms (1833-1897) [1.756 KB] Choralbearbeitung "Schmücke dich, oh liebe Seele"
04 Max Reger (1873-1916) [13.329 KB] Fantasie und Fuge d-moll Op. 135b
05 Olivier Messiaen (1908-1992) [10.031 KB] Verset pour la fete de la Dédicace
06 Léon Boellmann (1862-1897) [3.500 KB] Toccata aus Suite gothique
Zugabe aus "der Clou" [2.789 KB]
gewalcker@t-online.de 09.11.12

Großartige Resonanz zum Konzert Wolfgang Klebers

Die sehr positiven Reaktionen zum Konzert Wolfgang Klebers in Kairo auf der Walcker-Orgel in der Deutschen Evangelischen Kirche wird mich nun veranlassen, auch das zweite Konzert, gespielt am 9.11. in Kairo in digitalisierter Form auf unseren Internetseiten zu präsentieren.
Kleber, der das Gesamtwerk KURT HESSENBERG's auf einer CD eingespielt hat, zeigt in diesem Konzert vom 9.11. die Fantasia "Sonne der Gerechtigkeit", die ich persönlich auf unserer Orgel eher als eine Reminiszenz an die Spätromantik denn als neobarocke Komposition ausmachen würde und die in jedem Falle eine hochinteressante Komposition darstellt. Da das Werk recht schwer zu spielen ist, wird man es nicht oft hören. Daneben gibt es dann KARG-ELERT-Sonatine, REGER- Kyrie und Melodia, JSB-Passacaglia c-moll....ab Anfang Dezember auf unserer Internetseite.

Die Orgelwelt um Anton Bruckner

In dem nachstehenden Brief von Anton Bruckner aus dem Jahre 1893, unterer Absatz: würde Mauracher nicht genommen werden, so nur noch Walker aus Ludwigsburg, der die Orgel zu St. Stefan und die der Votivkirche meisterhaft gefertigt hat, - sonst Keiner! (aus Rudolf Quoika - Die Orgelwelt um Anton Bruckner , 1966)

Orlando und Bosco an der Walcker-Orgel Opus 478, die nun, nach Neubelederung des Magazinbalges und überarbeiteten Erdbebenschäden wieder zu Konzerten aufwarten kann. Sie ist mit der Dom-Orgel in San José die einzige historische Orgel im Land, die vollständig spielbar ist. Das ist diesen beiden Männern zu verdanken, die monatelang jedes Wochenende geopfert haben, um das Instrument spielbar zu bekommen.

Erdbeben in Grecia, Costa Rica

In Costa Rica fand Anfang Oktober 2012 ein Erdbeben statt, das auch unsere Walcker-Orgel Opus 478 beschädigte. An den nachfolgenden Bildern kann dies leicht nachvollzogen werden.
Wir haben eine Spende an Orlando geschickt mit Material zum Beledern des Magazinbalges im Wert von rund 600,--€, der schon seit zwei Jahrzehnten zu Problemen Anlaß gab.
Diese Arbeit haben Orlando und Bosco auf unseren diversen Blogs studiert und tatsächlich diesen großen Balg, wie ich meine, hervorragend instand gesetzt. Das freut uns und dazu schicken wir hiermit unsere Glückwünsche. Damit ist nun wieder die älteste Walcker-Orgel in Costa Rica spielbar und für Konzerte zum Einsatz bereit.
Am 9.Dezember findet wieder das erste Konzert nach der Reparatur statt. Das Konzert wird von der Deutschen Botschaft in San José gesponsert, die damit wieder einmal beweist, dass sie sehr fruchtbar auf die Orgelkultur des Landes wirksam sein kann.
18.11.2012 gwm
weitere Bilder und Nachrichten über diese Orgel, die immer wieder von begeisterten Organisten bespielt wird auf unserer Opusseite 478

Redundant Pipe Organs Great Britain

++++ we are ready for you: dismantling, transport, reconstruction, Redundant Pipe Organs - worldwide -. List of GB-organs
M0183 [612 KB] - Ernst Wadsworth, 1926
M0205 [582 KB] - Eustace Insgram, 1891
M0211 [542 KB] - Rothwell, 1905
M0219 [763 KB] - Conacher, 1886
M0221 [693 KB] - Vowles, 1890
M0222 [511 KB] - Nelson, 1935
M0223 [795 KB] - Holt(?), 1851
M0224 [718 KB] - Albert Keates, 1911
M0225 [685 KB] - Alexander Young, 1896

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